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Oberkirchenrätin Barbara Rudolph im beschädigten Bethanien-Hospital in Tacloban. Oberkirchenrätin Barbara Rudolph im beschädigten Bethanien-Hospital in Tacloban.

Philippinen

Den Gebeten "ein Gesicht geben"

Die Folgen des Taifuns Haiyan sind der Anlass: Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, rheinische Ökumene-Chefin und Vizemoderatorin der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), besucht die Philippinen, zusammen mit Moderatorin Regine Buschmann.

"Unseren Gebeten ein Gesicht geben", unter diesem Motto bereisen die beiden Frauen die Philippinen, vor allem das Gebiet des Taifuns, machen einen Solidaritätsbesuch bei der Partnerkirche United Church of Christ in the Philippines (UCCP). Die Diözese begrüßte die VEM-Chefinnen mit einem eigens angefertigten Banner. Die Bischöfin der Diözese, Dulce Rose, hatte Buschmann und Rudolph an dem vom Taifun gezeichneten Flughafen abgeholt. Zur Begrüßung kamen auch zwei Superintendentinnen.

Barbara Rudolph, die ihre Eindrücke auch twittert, berichtet: "Direkt bei der Abfahrt ist zu erkennen, mit wieviel Wucht das Wasser und der Wind die Gebäude erfasst hat. Von den Holz- und Blechhäusern ist nichts stehen geblieben, Steingebäude sind beschädigt, aber noch erhalten. Gerade die arme Bevölkerung ist von dieser Katastrophe besonders betroffen."

Im Bethanien-Hospital in Tacloban stamd das Wasser bis zum ersten Stock, das Dach wurde vom Wind abgedeckt, mehr als hundert Patienten wurden dort versorgt. Barbara Rudolph: "Trotz der Zerstörungen ist auch jetzt die Entbindungsstation schon wieder geöffnet."

Taifun Haiyan hatte Anfang November gewütet, gilt als einer der stärksten Taifune seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In der Provinz Leyte mit der Hauptstadt Tacloban - dem Reiseziel Rudolphs - forderte er 10.000 Tote. Mehr als vier Millionen Menschen in den Provinzen Leyte und Samar wurden obdachlos.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 27. Januar 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 28. Januar 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 28.01.2014



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