EKiR von A-Z
EKiR von A-Z Themen, Arbeitsfelder, kirchliche Einrichtungen von A-Z mehr

Befestigte EU-Außengrenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Melilla. Befestigte EU-Außengrenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Melilla.

Fahrt nach Berlin

Pilgerreise thematisiert Schicksal der Flüchtlinge

Unter dem Motto „Flucht ist kein Verbrechen, Flucht ist ein Menschenrecht“ steht die ökumenische „Pilgerreise für Gerechtigkeit und Frieden“ nach Berlin, geplant vom Kirchenkreis Jülich. 

Im Blick ist bei der Fahrt am 18. und 19. September die Situation der Flüchtlinge in Nordafrika und an den EU-Außengrenzen. Die Botschaften Marokkos, Spaniens und der Europäischen Union in Berlin gehören deshalb zu Stationen der Pilgerfahrt, außerdem die in Berlin ansässige Firma, die den an EU-Außengrenzen verwendeten Draht produziert.

An jeder Station wollen die Pilgerinnen und Pilger Andacht halten, in Gebeten und Liedern die Lage der Flüchtlinge thematisieren. „Wir beten für Flüchtlinge und Grenzposten“, heißt es im Einladungsbrief des Superintendenten des Kirchenkreises Jülich, Jens Sannig, zur Pilgerreise, „für Politiker und für die Menschen und Organisationen, die den Flüchtlingen hilfreich zur Seite stehen“.

Aufgegriffen wird mit der Pilgerreise das Anliegen der 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Busan im Herbst 2013. Sie stand unter dem Motto „Gott des Lebens, weise uns den Weg zu Gerechtigkeit und Frieden“, befasste sich mit wirtschaftlichen, ökologischen, politischen und spirituellen Herausforderungen und gipfelte in dem Aufruf an Christinnen und Christen weltweit, sich der „Pilgerreise für Gerechtigkeit und Frieden“ anzuschließen.

Weitere Pilger willkommen

Der Kirchenkreis Jülich, mit der Evangelischen Kirche in Marokko partnerschaftlich verbunden und für Flüchtlinge aus Subsahara-Afrika engagiert, wünscht, dass sich Kirchen sowie Christinnen und Christen in der Euregio der Reise nach Berlin anschließen. Während der Kirchenkreis Jülich für seine Mitglieder die Fahrt – Anmeldung und Kostenbeitrag vorausgesetzt - organisiert, müssen sich alle anderen selbst organisieren.

Diese Gruppen oder Einzelpersonen sind gebeten, auch wenn sie sich selbst organisieren müssen, sich ebenfalls beim Kirchenkreis Jülich zu melden, da die Zahl der beteiligten Personen klar sein muss für die Genehmigungsanträge bei den betroffenen Behörden. Anmeldungen deshalb in der Superintendentur Jülich, Telefon 02461 / 974811 oder per Mail suptur@kkrjuelich.de.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

ekir.de / neu, Foto ekir.de-Archiv / 06.06.2014



© 2016, Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung