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Vizepräses Pistorius würdigt die Arbeit der Kirchenmusikerinnen und -musiker

Die Kirchenmusik ist für die Evangelische Kirche im Rheinland unverzichtbar

Pressemitteilung Nr. 142/2014

Vizepräses Christoph Pistorius hat die Kirchenmusik als „unverzichtbares Wesensmerkmal“ der Evangelischen Kirche im Rheinland gewürdigt. „In der Musik werden viele Menschen mit dem Evangelium auf andere Weise in Berührung gebracht, als mit der intellektuell geprägten Wortverkündigung“, sagt Pistorius in einem Grußwort zum Rheinischen Kirchenmusikfest am 18. September 2014 in Bonn. Kirche sei deshalb so zu gestalten, dass unsere Kirchenmusik profilbildend das Erscheinungsbild der evangelischen Kirche mitprägt“, so der Vizepräses, der auch die Personalabteilung im Landeskirchenamt leitet.

Besondere Bedeutung komme dabei den Kreiskantorinnen und Kreiskantoren zu. „Sie setzen sich dafür ein, dass es in jeder Gemeinde und an jedem Ort unserer Kirche kirchenmusikalische Angebote gibt, die zur Verkündigung des Evangeliums beitragen“, sagt Pistorius in seinem Grußwort.

Auch in Zeiten zurückgehender Finanzmittel behält die Kirchenmusik für den Vizepräses ihren herausragenden Stellenwert. Er verweist dazu auf ein im Jahre 2006 von der Landessynode verabschiedetes Positionspapier: „An der damaligen Bekräftigung, dass die Kirchenmusik einen wesentlichen Beitrag zur Verkündigung des Evangeliums leistet und die Förderung der Kirchenmusik zu den zentralen Aufgaben der Evangelischen Kirche im Rheinland gehört, ist ohne zu zögern festzuhalten.“

Kirchengemeinden seien durch die demografische Entwicklung und die angespannte Haushaltslage herausgefordert, auskömmliche Stellen für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker zu sichern, Nachwuchs zu gewinnen und Qualitätsstandards zu halten. Pistorius verspricht, dass die Kirchenleitung ihren Einfluss zugunsten der Kirchenmusik geltend mache, wo immer das möglich sei. „Die Frage der Wertschätzung und der Rahmenbedingungen wird jedoch im Wesentlichen vor Ort entschieden“, sagt Pistorius den in Bonn versammelten Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern.

Gut 1.500 musizierende Menschen aus dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland werden sich bis 21. September beim Rheinischen Kirchenmusikfest in Bonn aufhalten und in zahlreichen Workshops miteinander Musik erarbeiten.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 18. September 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 18. September 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 18.09.2014



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