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Kirchliche Mitmachaktion gegen Fremdenfeindlichkeit startet heute

Christinnen und Christen zeigen Gesicht:„Wir sind MitMenschen!“

Pressemitteilung Nr. 80/2016 

Düsseldorf. Was haben die Ministerpräsidentinnen Hannelore Kraft (NRW), Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) und Annegret Kramp-Karrenbauer (Saarland) mit ihrem hessischen Amtskollegen Volker Bouffier, dem Trierer Bischof Stephan Ackermann, dem Evonik-Chef Klaus Engel, der Erzieherin Temis Duarte-Niermann, der Rentnerin Margret Sohn und dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Manfred Rekowski gemeinsam? Auf den ersten Blick eher wenig. Und doch sind sie ab heute auf einem Plakat vereint und zeigen Flagge: „Wir sind MitMenschen – Christinnen und Christen zeigen Gesicht gegen Fremdenfeindlichkeit“ heißt die Aktion der rheinischen Kirche, die heute offiziell gestartet ist, und die Christen über Partei- und Konfessionsgrenzen hinweg unterstützen. In mehr als 100 Orten vom Niederrhein bis ins Saarland und vom Aachener Land bis ins Oberbergische hängen ab heute entsprechende Großflächenplakate mit den Bildern der Unterstützerinnen und Unterstützer, dazu noch viel mehr Plakate an Kirchen und Gemeindehäusern. Ihre Botschaft: „Gottes Wort lehrt Nächstenliebe, nicht Hass.“

„Gottes Wort weist uns Christenmenschen den Weg, und die Kraft des Geistes Gottes macht uns Beine, dass wir uns auch auf diesen Weg machen“, sagte Präses Manfred Rekowski heute bei der Vorstellung der Mitmachaktion in Düsseldorf: „Wenn wir so als Christinnen und Christen durch die Welt gehen und unseren Glauben leben, sind wir immer wieder gefragt, Farbe zu bekennen und Gesicht zu zeigen für die Sache Gottes. Das ist auch in diesen Zeiten so, in denen Menschen bei uns Zuflucht suchen. Das ist auch in diesen Zeiten so, in denen Menschen Angst vor Fremden schüren, Ausgrenzung propagieren, Hass predigen und aus Populismus politisches Kapital schlagen wollen.“ Die Bibel aber beziehe klar und ausdrücklich Stellung gegen Fremdenfeindlichkeit.

Mit dem eigenen Bild auf Plakaten, Postkarten und im Internet Flagge zeigen

Mit der Mitmachaktion wolle man zeigen, wofür Christinnen und Christen stehen. Tun können das alle, die mögen, mit ihrem eigenen Foto und Namen: Diese lassen sich auf der Internetseite der Aktion – www.wirsindmitmenschen.de – leicht selbst zu einem Plakat oder einer Postkarte bauen, die man mit einem selbst gewählten Bibelvers oder einem eigenen Statement gestalten und ausdrucken kann. Und wer will, kann sein Bild und Statement auch freigeben, damit diese mit den Bildern und Zitaten aller anderen Unterstützer auf der Homepage präsentiert werden.

Viele Christinnen und Christen zeigten schon seit Monaten mit ganz praktischem Engagement für die Fremden, die nach Deutschland kommen, wofür sie stehen, unterstrich Präses Rekowski: „Dieser Einsatz beeindruckt mich immer wieder. Für diesen gelebten Glauben bin ich dankbar. Auch das macht das christliche Abendland aus. Aber ich bin sicher, es tut uns gut, wenn wir noch deutlicher zeigen, wofür die, die sich vom Wort Gottes leiten und von seinem Geist antreiben lassen, stehen. Ich bin sehr dankbar, dass sich junge und ältere Menschen, bekannte und weniger bekannte Christenmenschen bereit gefunden haben, schon zum Auftakt unserer Aktion gemeinsam Gesicht und damit Flagge zu zeigen.“

Auch andere Kirchen sind zum Mitmachen eingeladen

Wichtig ist dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, dass hier nicht nur bekannte Menschen für Mitmenschlichkeit und gegen Fremdenfeindlichkeit Gesicht zeigen: „Mir ist wichtig, dass hier Einzelne aber auch Gruppen mitmachen können: Konfirmandengruppen, Seniorenkreise, Männertreffs, Schulklassen können sich mit dem Thema inhaltlich beschäftigen – dazu bietet die Internetseite Anregungen und Material. Und dann können Sie selbst aktiv werden und ihre eigenen Plakate oder Postkarten gestalten und ausdrucken“, erläuterte der oberste Repräsentant der zweitgrößten EKD-Gliedkirche: „Gemeinden können ihre eigenen Gesichter zeigen oder die Honoratioren im Ort um Unterstützung und Gesicht bitten. Unsere Aktion ist so offen, dass auch andere Kirchen sie gerne unter ihrem Namen laufen lassen können – wir freuen uns, wenn andere Landeskirchen und Bistümer und Gemeinden anderer Konfessionen sie übernehmen möchten. Wir helfen dann gerne bei der Umsetzung unter eigenem Label.“

Auch wenn die Großflächenplakate zum Auftakt nur für zehn Tage ausgehängt werden, ist die Mitmachaktion, die aus dem laufenden Etat der Öffentlichkeitsarbeit finanziert wird und die auch über soziale Netzwerke im Internet verbreitet wird, zeitlich nicht begrenzt.

Mehr im Internet: www.wirsindmitmenschen.de

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 17.05.2016



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