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Ab September führt das CJD das Tagungshaus in Bad Godesberg

Das Christliche Jugenddorfwerk mietet für zehn Jahre das „Haus der Begegnung“

Pressemitteilung Nr. 38/2016 

Bonn. Die Verträge sind unterschrieben, ab September 2016 ist das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. (CJD) Mieter und Betreiber des Hauses der Begegnung in Bonn-Bad Godesberg. Der Mietvertrag läuft über zehn Jahre. An der Unterzeichnung der Verträge am Montagvormittag nahmen Oberkirchenrat Klaus Eberl und Kirchenrat Dr. Stefan Drubel von der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie CJD-Vorstandssprecher Pfarrer Matthias Dargel und der zuständige CJD-Regionaldirektor Samuel Breisacher teil.

Acht Büros wird die Evangelische Kirche im Rheinland vor der Übergabe noch zu behindertengerechten Gästezimmern umbauen. Das Pädagogisch-Theologische Institut (PTI) der Evangelischen Kirche im Rheinland bleibt – gewissermaßen als Untermieter – im Haus der Begegnung und sichert eine Mindestbelegung des Hauses durch seine vielen Veranstaltungen. „Mit unserem Pädagogisch-Theologischen Institut, das sich mit Fragen der Gemeinde- und Elementarpädagogik und des Religionsunterrichts und der Lehrerfortbildung befasst, bleibt das Haus der Begegnung ein Ort der Bildung in der Mitte unserer Landeskirche“, stellte Oberkirchenrat Klaus Eberl fest, Leiter der Abteilung Bildung im Landeskirchenamt. „Wir sind besonders froh darüber, dass bei der Übergabe das Personal des Hauses zum großen Teil vom CJD übernommen werden konnte“, sagte Kirchenrat Dr. Stefan Drubel, der im Düsseldorfer Landeskirchenamt für das PTI zuständig ist.

Die Evangelische Kirche im Rheinland hatte im Rahmen von Haushaltskonsolidierungen die Abgabe des Hauses der Begegnung beschlossen. Das Christliche Jugenddorfwerk erhielt den Zuschlag, das Tagungshaus zu betreiben. Ausschlaggebend war die Hoffnung, dass sich die Belegungsschwerpunkte der Landeskirche und des CJD gut ergänzen. Dadurch wird eine optimale Ausnutzung der Kapazitäten des Hauses der Begegnung möglich, und das PTI verbleibt am vertrauten Standort.

„Aufgrund der beschränkten Kapazitäten im CJD Bonn erhofft sich der CJD Verbund NRW Süd/ Rheinland eine größere Flexibilität und ein verbessertes Tagungs- und Hotelangebot insgesamt in Bonn“, erklärt Markus Besserer, Gesamtleiter des CJD NRW Süd/Rheinland. „Der Vertragsabschluss zeigt, wie sich die unterschiedlichen Kompetenzen eines diakonischen Trägers mit denen einer Landeskirche gut und für alle gewinnbringend ergänzen können", betont CJD-Vorstandssprecher Matthias Dargel.

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Bonn / EKiR-Pressestelle / 15.02.2016



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