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Grußwort der NRW-Ministerpräsidentin bei der rheinischen Landessynode

Hannelore Kraft dankt für Flüchtlingshilfe aus den Kirchen

Pressemitteilung Nr. 10/2017

Bad Neuenahr. „Vielfalt ist unsere Stärke“, unterstrich die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in ihrem Grußwort am heutigen Sonntag (8. Januar) vor der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr. Mit Zuversicht blicke sie auf die kommenden Herausforderungen. Einen besonderen Dank richtete die Politikerin an die ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden aus den Kirchen für ihre Hilfe für Flüchtlinge.

Kraft erinnerte an die Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen, in dem man nach dem Zweiten Weltkrieg vieles gemeistert habe. Wer heute mit Vertretern internationaler Unternehmen spreche, höre, dass sie nicht nur wegen guter Bildung oder Infrastruktur nach NRW kämen, sondern auch weil die Mitarbeiter sich sofort aufgenommen fühlten.

Im vergangenen Jahr seien 100.000 Flüchtlinge ins Bundesland gekommen. „Obwohl wir nicht gut vorbereitet waren, haben alle angepackt“, erklärte die SPD-Politikerin. Es sei phantastisch, was da geleistet worden sei und die Willkommenskultur sei auch jetzt noch lebendig. Wichtig sei der direkte Kontakt mit Flüchtlingen, der dazu führe, den Einzelnen oder die Einzelne zu sehen. Es gehe um Mitmenschlichkeit und christliche Nächstenliebe. Doch zum Rechtsstaat gehöre auch, einen Missbrauch des Asylrechts zu verhindern und abgelehnte Bewerber abzuschieben.

Zugleich betonte Kraft, dass „die eigentlichen Aufgaben der Integration noch vor uns liegen“. Zum Beispiel im Wohnungsbau und auf dem Arbeitsmarkt gebe es noch große Schritte zu bewältigen. Sie erinnerte an den Zusammenhalt, der im Bergbau-Land traditionell eine große Bedeutung hat.

Zum 500. Reformationsjubiläum wünscht sich die Ministerpräsidentin, ein Bewusstsein dafür, welch prägende Kraft für das politische und gesellschaftliche Leben in Europa von diesem Ereignis ausging. Sie freue sich auf das Jubiläum, das im Rheinland unter dem Motto „Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“ gefeiert wird.

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland tagt vom 7. bis 13. Januar in Bad Neuenahr. Sie ist das oberste Leitungsgremium der mit rund 2,6 Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche in Deutschland. Die Synode hat 210 stimmberechtigte Mitglieder aus den 38 Kirchenkreisen der rheinischen Kirche, sowohl Theologinnen und Theologen als auch Nichttheologinnen und -theologen.

 

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 08.01.2017



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