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Diakonie Katastrophenhilfe startet erstmals Hilfsaufruf für ein EU-Land

Humanitäre Hilfe in Südeuropa: Präses Rekowski bittet um Spenden und Kollekten

In einem Schreiben an die 731 rheinischen Kirchengemeinden zwischen Niederrhein und Saarland hat Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, heute zu Kollekten und Spenden für humanitäre Hilfe in Griechenland aufgerufen. „Jeden Tag erreichen Tausende Flüchtlinge unter teils lebensbedrohlichen Umständen Europa. Sie suchen Schutz vor Krieg und Vertreibung. Besonders dramatisch ist die Lage auf den griechischen Inseln“, erläutert der Präses in seinem Schreiben: „Die dortigen Behörden sind überfordert, es fehlen Unterkünfte, Nahrungsmittel und sanitäre Anlagen. Die medizinische Versorgung ist unzureichend. Unter unwürdigen Bedingungen müssen die Flüchtlinge auf eine Registrierung und die Weiterreise warten.“


Hilfsorganisationen versuchten vor Ort die Situation zu verbessern. Gemeinsam mit lokalen Partnern hat die Diakonie Katastrophenhilfe Duschen und sanitäre Anlagen aufgestellt und Pakete mit Hygieneartikeln verteilt. Eine Ausweitung der Hilfen ist geplant, es fehlen aber die finanziellen Mittel. Deshalb wendet sich Rekowski an die Gemeinden: „Für diese Nothilfe bitte ich Sie um Ihre Unterstützung. Ermöglichen Sie den Einsatz der Diakonie Katastrophenhilfe durch Klingelbeutel-Kollekten oder eine direkte Spende, und begleiten Sie das Engagement durch Ihr Gebet.“ Die Diakonie Katastrophenhilfe hat hier erstmals einen Hilfsaufruf für ein EU-Land, konkret: für Griechenland, gestartet, um dort angesichts der aktuellen Notlage humanitäre Hilfe sowohl für die Bevölkerung wie auch für die dort ankommenden Flüchtlinge leisten zu können. Mehr dazu: http://bit.ly/1NElaek


Die Evangelische Kirche im Rheinland, die seit Jahren Flüchtlingshilfe an den EU-Außengrenzen unterstützt und hierzulande breit in der Flüchtlingsarbeit aktiv ist, hat ihre Unterstützung bereits ausgeweitet und 40.000 Euro für das Projekt „Porti Stassi“ (Erste Station) auf der griechischen Insel Lesbos auf den Weg gebracht (vgl. Pressemitteilung 139/2015 vom 19. August: www.ekir.de/presse). Das Projekt richtet einen leerstehenden Campingplatz in der Stadt Molyvos her, wo Flüchtlinge menschenwürdig unterkommen können. „Proti Stassi“ schafft auch mit der Unterstützung aus Deutschland so einen Platz, an dem sich die Menschen ungestört ausruhen können und gute hygienische Bedingungen vorfinden. Sie erhalten Verpflegung, frische Kleidung und im Bedarfsfall medizinische Hilfe. Deutlich kleiner als „Proti Stassi“, aber nicht weniger wichtig ist die Arbeit von Vater Stratis: Der orthodoxe Priester betreibt mit seiner kleinen Hilfsorganisation Agalia eine Anlaufstelle für Flüchtlinge, an der sie willkommen geheißen und mit Essen und Trinken gut versorgt werden. In sein Projekt fließen jetzt 5000 Euro aus der rheinischen Kirche.

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 21.08.2015



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