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Bekräftigung der Taufe: „Ja“ zu einem Leben im christlichen Glauben

Rund 17.900 Jugendliche gehen in diesen Wochen zur Konfirmation

Pressemitteilung Nr. 65/2018

Düsseldorf. Jetzt ist festliche Hochzeit in den 694 Gemeinden von Emmerich bis Saarbrücken: Bis zum Pfingstfest werden in der Evangelischen Kirche im Rheinland etwa 17.900 Jugendliche konfirmiert – oder stattdessen getauft. „In der Konfirmandenarbeit kommen sehr unterschiedliche Jugendliche zusammen: Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen, Jugendliche mit einem Handicap oder einer besonderen Begabung, Jugendliche aus einer Familie mit einem evangelischen Hintergrund oder einem distanzierten Verhältnis zur Kirche. In der Konfirmandenarbeit erfahren sie, dass Jesus Christus sie zu einer Gemeinschaft zusammenbringt“, beschreibt Präses Manfred Rekowski, was er mit der Vorbereitungszeit auf die Konfirmation besonders verbindet.

Die Konfirmation ist ein herausragendes Ereignis für die Mädchen und Jungen, die in der Regel 14 Jahre alt sind, und gehört zum spezifisch protestantischen Selbstverständnis. In der Bibel kommt die Konfirmation allerdings nicht vor, anders als die Taufe, mit der sie zusammenhängt: Bei der Konfirmation bekräftigen die Jugendlichen, was ihre Eltern und Paten bei der Taufe im Säuglingsalter stellvertretend versprochen haben: ein Leben im christlichen Glauben führen zu wollen. Daher der Name: Konfirmation kommt vom lateinischen „confirmare“ – „bekräftigen“.

Die Konfirmation wird häufig mit der katholischen Firmung verglichen. Diese wurde von den Reformatoren als Sakrament allerdings abgelehnt. Die Taufe bedürfe keiner Ergänzung, sagte etwa Martin Luther. Andere Reformatoren wie Martin Bucer hielten an einer Bekräftigung der Taufe fest. So entstand in den Anfangsjahren der Reformation aus unterschiedlichen Motiven mit der Konfirmation eine eigene protestantische Feier, bei der Jugendliche außerdem zum ersten Mal zum Abendmahl gingen. Sie war zugleich das Ende eines kirchlichen Unterrichts – mit Martin Luthers Kleinem Katechismus oder dem Heidelberger Katechismus als Lernstoff.

Auch heute geht der Konfirmation noch eine Zeit der Vorbereitung voraus. Die evangelische Kirche spricht dabei jedoch eher von Konfirmandenarbeit als von Unterricht. Evangelische Jugendliche nehmen in der Regel im 7. und 8. Schuljahr daran teil. Nach der Konfirmation können sie das Patenamt übernehmen und die Gemeindeleitung – das Presbyterium – wählen.

Hinweis an die Redaktionen: Für weitergehende Informationen rund um die Konfirmation stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung – pressestelle@ekir.de.

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 11.04.2018



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