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Beim Christusfest 2017 steht das Miteinander der Konfessionen im Zentrum

Im Zeichen der Ökumene: „Wir sind gemeinsam auf dem Weg“

Pressemitteilung Nr. 119/2017

Koblenz. Ein Zeichen setzen für die multilaterale Ökumene – beim Ökumenischen Christusfest am Pfingstmontag, 5. Juni 2017, in Koblenz steht die Begegnung der christlichen Konfessionen im Mittelpunkt. Gemeinsam wollen evangelische, katholische, altkatholische, orthodoxe und freikirchliche Christinnen und Christen und ihre leitenden Geistlichen 500 Jahre nach Beginn der Reformation ihren Glauben miteinander feiern und die ökumenische Gemeinschaft untereinander stärken.

„Wir sind gemeinsam auf dem Weg. Jesus Christus verbindet uns. Das hat viel mehr Gewicht als das, was uns trennt“, sagt Dr. Jochen Wagner, Pastor der Freien Evangelischen Gemeinde Kirchberg im Hunsrück und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Region Südwest.

Das Ökumenische Christusfest ist eine wichtige Station auf diesem gemeinsamen Weg der Konfessionen im Südwesten. Er nahm seinen Anfang bereits 1996, als mit dem damaligen rheinischen Präses Peter Beier erstmals ein evangelischer Vertreter an der Heilig-Rock-Wallfahrt im Bistum Trier teilnahm. Martin Luther hatte diese Wallfahrten noch derb als „Bescheißerei zu Trier“ bezeichnet. Beier interpretierte den Heiligen Rock aber als Symbol der ungeteilten Kirche Jesu Christi und unterzeichnete mit dem damaligen Bischof von Trier, Hermann Josef Spital, ein gemeinsames Wort an ihre Gemeinden.

„Und führe zusammen, was getrennt ist“

Einen weiteren Schritt aufeinander zu taten die Kirchen bei der Trierer Christus-Wallfahrt 2012. Unter dem Leitwort „Und führe zusammen, was getrennt ist“ beteiligten sich diesmal auf Einladung von Bischof Stephan Ackermann neben der rheinischen Kirche und ihrem Präses Nikolaus Schneider  alle in der ACK-Südwest vertretenen Konfessionen. Das Miteinander setzte sich fort beim ökumenischen Kirchentag 2015 in Speyer, den  die  ACK-Mitglieder ebenfalls  zusammen gestalteten. Das Ökumenische Christusfest in Koblenz ist nun die Gegeneinladung der Protestanten zur Christuswallfahrt 2012 in Trier. Oberkirchenrätin Barbara Rudolph sprach sie aus, unter anderem  im Mai 2016 in ihrem Grußwort an die Siebte Vollversammlung der Diözesansynode Trier: „Ich lade alle ein am Pfingstmontag im Jahr 2017 auf die Festung Ehrenbreitstein nach Koblenz, wo wir gemeinsam das Christusfest 2017 zum 500. Jahresjubiläum der Reformation feiern“, so die Leiterin der Abteilung Theologie und Ökumene der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Die angestrebte ökumenische Breite spiegelt sich im Programm des Christusfestes wider, das unter dem rheinischen Reformations-Motto „vergnügt, erlöst, befreit“ steht. Leitende Geistliche aus evangelischen, römisch-katholischer, altkatholischer, orthodoxen Kirchen und Freikirchen treffen hier aufeinander, um gemeinsam mit den Gläubigen Gottesdienst zu feiern und zu diskutieren. Unter der Überschrift „500 Jahre nach der Reformation – Bestandsaufnahme der Ökumene“ ziehen Bischof Stephan Ackermann (Bistum Trier), Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland), Kirchenpräsident Christian Schad (Evangelische Kirche der Pfalz), Erzpriester Georgios Basioudis (Griechisch-orthodoxe Metropolie) und Pastor Dr. Jochen Wagner (Freie Evangelische Gemeinden) eine Bilanz des Erreichten (Kuppelsaal, 15.30 Uhr).

Einblicke in den Stand der Ökumene in Europa geben Gäste aus europäischen Partnerkirchen in Frankreich, Belgien, Rumänien und Großbritannien im Podium Europa (Kuppelsaal, 11.30 Uhr).

Im Abschluss- und Sendungsgottesdienst schließlich wird an die Stationen auf dem gemeinsamen Weg erinnert und unter dem Leitwort „Jesus Christus geht uns voraus“ ein „Wort auf dem gemeinsame Weg“ zu hören sein (Bühne Festungspark, 17 Uhr).

 

 

Hintergrund

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Region Südwest

1975 schlossen sich christliche Kirchen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Region Südwest zusammen. Die Mitgliedskirchen sind: das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland, der Bund Freier evangelischer Gemeinden (BFeG), die Evangelische Brüder-Unität (Herrnhuter Brüdergemeine), die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche), die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Mennonitengemeinden, die Evangelisch-methodistische Kirche, die Griechisch-orthodoxe Metropolie, die Römisch-Katholische Kirche (Bistümer Speyer und Trier) und die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK). Gastmitglieder sind der Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden, der Rat christlicher Kirchen in Luxemburg und die Ökumenische Centrale (ACK Deutschland). Vorsitzender ist seit 2014 Pastor Dr. Jochen Wagner vom Bund Freier evangelischer Gemeinden (BFeG), seine Stellvertreter sind Superintendent Horst Hörpel von der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie Dr. Thomas Stubenrauch, Ökumenereferent des Bistums Speyer der Römisch-katholischen Kirche.

 

Das Ökumenische Christusfest

Das Ökumenische Christusfest 2017 knüpft an Begegnungen zwischen den christlichen Kirchen seit der Heilig-Rock-Wallfahrt 1996 in Trier an. Im Jahr des 500. Reformationsgedenkens stellt es den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus als konfessionsverbindendes Element in den Mittelpunkt. Veranstalter sind die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche der Pfalz, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Region Südwest und die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE).

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Koblenz / EKiR-Pressestelle / 29.05.2017



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