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Evangelische Kirchen hoffen auf stärkere Zusammenarbeit

NRW-Flüchtlingsgipfel: Ein notwendiger Schritt, um den Flüchtlingen zu helfen

Pressemitteilung Nr.153/2014

Eine intensivere, wirkungsvolle und dauerhafte Zusammenarbeit zwischen Politik und Kirche zum Wohl der Flüchtlinge erhofft sich Dr. Thomas Weckelmann vom bevorstehenden Flüchtlingsgipfel NRW. Der Beauftragte der Evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung sieht in dem Treffen „einen notwendigen Schritt, damit alle zivilgesellschaftlichen Kräfte, die Flüchtlingen helfen, besser an einem Strang ziehen“.

Als Leiter des Evangelischen Büros in Düsseldorf vertritt Kirchenrat Weckelmann die Landeskirchen im Rheinland, in Westfalen und in Lippe gegenüber der Politik in Nordrhein-Westfalen. Die Hilfe für Menschen, die zur Flucht gezwungen sind, ist für ihn ein christliches Grundanliegen: „Das Gebot, dem Fremdling beizustehen, zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Bibel“, erklärt der Theologe. Deshalb ist ihm auch der „enge Schulterschluss mit der katholischen Kirche“ besonders wichtig.

Seit langem engagieren sich Kirche und Diakonie in der Flüchtlingshilfe. Vor einem Jahr hat die Evangelische Kirche von Westfalen 250.000 Euro zusätzlich für entsprechende Projekte zur Verfügung gestellt. Die Evangelische Kirche im Rheinland hatte zu Beginn des Jahres ebenfalls den Einsatz von 250.000 Euro Sondermitteln für die Stärkung der Flüchtlingsarbeit im Rheinland beschlossen, dazu weitere 250.000 Euro für Projekte mit ökumenischen Partnern an den EU-Außengrenzen. Kirchliche Flüchtlingsbeauftragte koordinieren den Einsatz von Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen.

Am 20. Oktober sollen in Essen auf Einladung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft rund 40 Vertreter von Flüchtlingsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Kirchen und aus der Politik über die Unterbringung von Flüchtlingen beraten.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 17. Oktober 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 17. Oktober 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 17.10.2014



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