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Erzbischof und Präses feierten Ökumenische Adventsvesper in St. Aposteln

„Macht hoch die Tür“ gegen beschränkte Hoffnung

Pressemitteilung Nr. 168/2016

Köln. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit …“ dudelt es dieser Tage zwischen Weihnachtsmarktbuden und glitzernden Auslagen in den Geschäften. „… Es kommt der Herr der Herrlichkeit“, singen Christinnen und Christen weiter, die mit diesem Lied traditionell die Adventszeit beginnen – wie in der Basilika St. Aposteln am Neumarkt in Köln, wo Präses Manfred Rekowski in der Ökumenischen Vesper am Vorabend des 1. Advents auf der Grundlage eines Textes aus dem biblischen Jeremiabuch (Jeremia 23,5) Hoffnung predigte.

„Wir leben in einer Welt, in der einige lautstark herausbrüllen, wer akzeptiert, wer geduldet wird und wer nicht dazugehört. Wir leben in einer Welt, in der öffentlich Menschenrechte mit Füßen getreten werden, auch an der Schwelle zu Europa. Wir leben in einer Kirche, in der wir feststellen müssen: Was gestern noch eine gute Möglichkeit war, um Menschen zu erreichen, erweist sich heute als Sackgasse. Wir leben in einer Zeit mit beschränkter Hoffnung – das gilt nicht nur für das öffentliche Leben, sondern auch für die Lebenseinstellung vieler Menschen“, resümierte der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland. Der Advent in seiner christlichen Bedeutung hält mit der Ankündigung einer guten Zeit dagegen. Was fangen wir mit dieser Verheißung an? „Ich höre, dass Gott durch die Worte des Predigttextes zu uns sagt: Ich bin euch nahe! In eurer Unsicherheit, in eurer Ratlosigkeit, in eurer Angst. Ich will in euch Hoffnung wachsen lassen auf Recht und Gerechtigkeit. Ich werde Menschenherzen und diese Welt verändern.“

Die Ökumenische Vesper am Vorabend des 1. Advents feierten Präses Manfred Rekowski und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki in der Tradition ihrer Amtsvorgänger. Während die gemeinsame Adventsvesper traditionell in Köln in der katholischen Kirche Sankt Aposteln stattfindet, laden Erzbischof und Präses jedes Jahr zu Beginn der Passionszeit zu einer ökumenischen Feier in die evangelische Johanneskirche in Düsseldorf ein. Es predigt jeweils der Gast. 

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Köln / EKiR-Pressestelle / 28.11.2016



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