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Vizepräses Pistorius würdigt 40 Jahre Gleichberechtigung im Pfarramt

„Ohne Pfarrerinnen wäre unsere Kirche heute um vieles ärmer“

Pressemitteilung Nr. 197/2015 

Bonn. „Ohne die Pfarrerinnen wäre unsere Kirche heute geistlich, theologisch, spirituell und zwischenmenschlich um vieles ärmer, langweiliger und geistloser.“ Das hat Vizepräses Christoph Pistorius am Mittag beim Festtag „Pionierinnen im Pfarreamt – 40 Jahre Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Evangelischen Kirche im Rheinland“ in Bonn unterstrichen. Mit dem Festtag feiert die rheinische Kirche, dass 1975 Frauen und Männer gleichberechtigt Zugang zum Pfarramt bekommen haben.

In seiner Begrüßung sagte Vizepräses Pistorius: „Wir haben allen Grund zur Freude über den gemeinsamen Dienst, den Pfarrerinnen und Pfarrer seitdem in unserer Kirche tun.“ Es habe lange gedauert, ehe 1975 dieser Teil der Gleichberechtigung Wirklichkeit geworden sei: „Es war ein langer Kampf. Viele unschöne Auseinandersetzungen mussten geführt werden, für etwas, was uns heute so selbstverständlich ist. Diese Auseinandersetzung haben vielfach Frauen geführt – gegen eine nur wenig hinterfragte Männermacht.“ Ausdrücklich dankte Pistorius, der als Leiter der Abteilung Personal der rheinischen Kirche auch für Pfarrerinnen und Pfarrer zuständig ist, den Pionierinnen im Pfarramt, die schließlich den Weg für nachfolgende Generationen von Pfarrerinnen geebnet haben.

Begonnen hat der heutige Festtag mit einem Gottesdienst, den Bischöfin i. R. Maria Jepsen und Präses Manfred Rekowski in der Bonner Kreuzkirche hielten.

In Vikariat und Probedienst bereits mehr als 60 Prozent Frauen

Frauen im Pfarramt – in der Evangelischen Kirche im Rheinland ist das heute normal. Gut ein Drittel ihrer knapp 1900 Pfarrstellen ist derzeit mit Frauen besetzt. In Vikariat und Probedienst liegt der Frauenanteil bereits bei mehr als 60 Prozent. Vor 40 Jahren, im Januar 1975, beschloss die Landessynode die volle rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern im Pfarrdienst. Der Weg der Theologinnen bis dahin war lang, von der Öffnung der theologischen Fakultäten für Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts bis zur gleichberechtigten Übernahme eines Pfarramts ab 1975. Zahlreiche Widerstände in der Amtskirche und Vorurteile von Seiten ihrer männlichen Kollegen galt es zu überwinden. So waren Theologinnen zunächst in ihrem Dienst auf die Arbeit mit Frauen und Kindern beschränkt und mussten aus dem Amt ausscheiden, wenn sie heirateten. Diese Zölibatsklausel galt noch bis Anfang der 1970er Jahre.

Hintergrundinformationen, Interviews und Fotos zum Thema bündelt das Themenpaket „40 Jahre Frauen gleichberechtigt im Pfarramt“, das zur redaktionellen Verwendung hier zum Download steht: www.ekir.de/url/Hn7

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Bonn / EKiR-Pressestelle / 20.11.2015



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