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Am Ostersonntag als Prediger zu Gast in Wuppertal-Schöller

Präses Manfred Rekowski: „Ostern ist das Beben zum Leben“

Pressemitteilung Nr. 92/2017

Wuppertal. „Ostern ist das Beben zum Leben.“ Auf diese Formel hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, in seiner Predigt am Ostersonntag gebracht, was Christinnen und Christen an diesem Fest feiern. Dass Gott den gekreuzigten Jesus von den Toten auferweckt hat, sei das Umstürzlerische: „Das ist Ostern: Gottes Möglichkeiten sind nicht am Ende, als die Soldaten die gewaltlose Liebe Jesu zu Tode gefoltert haben. Gott war mit seinen Möglichkeiten nicht am Ende, als das Grab Jesu geschlossen wurde wie alle unsere Gräber. Gott hat nicht aufgegeben, als der Glaube seiner Jüngerinnen und Jünger mit Gottes Verheißungen nicht mehr mithalten konnte. Jesus ist nicht im Tod geblieben – er ist auferweckt worden“, sagte Rekowski im Gottesdienst der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Schöller in Wuppertal. Schöller ist die älteste evangelische Gemeinde im Bergischen Land.

Dass Gott „die falschen Sicherheiten und die falschen Unsicherheiten in dieser Welt erschüttert“, sei das eigentliche Beben, erklärte der Präses mit Blick auf den Predigttext aus dem Matthäusevangelium, in dem die Auferweckung Jesu von den Toten von einem Erdbeben begleitet wird. Dass Gott die Verhältnisse auf den Kopf stellt und der Tod nicht das letzte Wort hat, sei die Quelle der Hoffnung für Christenmenschen. „Ostern erfahren bedeutet nicht, vor den Dunkelheiten und Todesbeben, die uns erschüttern, die Augen zu schließen. Den Blick auf die Gräber müssen wir aushalten. Die Ursachen für die vielfältigen Tode in unserem Leben und in der Welt beschäftigen uns und bedrücken uns“, stellte Manfred Rekowski fest. Aber, so der Präses in der Dorfkirche aus dem 12. Jahrhundert: „Das österliche Beben hat das Leben freigesetzt. Das ist nicht mehr rückgängig zu machen. Aber es hat die Welt noch nicht geheilt. Wir gehen in unser angeschlagenes, an vielen Stellen krankes Leben zurück mit der Verheißung des neuen Lebens im Ohr und im Herzen. Als österlich erschütterte und angesteckte Menschen werden wir zusammen mit dem lebendigen Christus dem Leben dienen, wo wir nur können.“

Mehr zur Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Schöller hier.

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Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 16.04.2017



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