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Präses Manfred Rekowski predigt Ostersonntag in Velbert-Tönisheide

Osterglaube: „Allen Todeserfahrungen zum Trotz suchen wir das Leben“

Pressemitteilung Nr. 57/2016 

Velbert. Der Osterglaube an die Auferstehung von den Toten steht quer zum Erleben in unserer Welt – und dennoch schafft der Osterglaube Hoffnung für die Menschen. Das betont Präses Manfred Rekowski in seiner Predigt am Ostersonntag, 27. März 2016, in der evangelischen Kirche in Velbert-Tönisheide . „Der Apostel Paulus spricht von der Auferstehung, die Evangelien erzählen davon, und wir bekennen das in jedem Gottesdienst. Dennoch spüren wir immer wieder und überall die Macht des Todes im eigenen Leben und in einer Woche mit den Terroranschlägen in Brüssel und dem Jahrestag des Germanwings-Absturzes in besonderer Weise. So wie am Anfang der christlichen Glaubensgeschichte Menschen stehen, die berührt und bewegt werden, so suchen auch wir, allen Todeserfahrungen zum Trotz, das Leben“, so der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland.

„Wir hoffen auf den Geist von Ostern, den Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, der uns berührt und bewegt. Damit das passiert, was immer passiert, wenn Menschen berührt und bewegt werden: Sie können nicht schweigen, sondern sie erzählen weiter. Dass das Leben stärker ist als der Tod, dass wir uns trotz Terror und Gefahr nicht durch Angst lähmen lassen und dass wir nicht Hass mit Hass beantworten“, macht der rheinische Präses deutlich: „Dass Jesus lebt und wir mit ihm: das ist die Auferstehung. Dass der Tod den Schrecken verliert und wir zuversichtlich und voller Hoffnung leben dürfen: das ist Ostern. Der Gott des Lebens kommt uns entgegen.“

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Velbert / EKiR-Pressestelle / 27.03.2016



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