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Präses Rekowski kondoliert Kardinal Woelki zum Tod seines Vorgängers

„Zuverlässiger Gesprächspartner mit beeindruckender Glaubensstärke“

Pressemitteilung Nr. 141/2017

Düsseldorf. In einem Brief hat Präses Manfred Rekowski dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zum Tod seines Amtsvorgängers Joachim Kardinal em. Meisner kondoliert.  „Die Evangelische Kirche im Rheinland verliert mit Erzbischof Meisner einen zuverlässigen Gesprächspartner und Wegbegleiter, der uns in seiner persönlichen Glaubensstärke beeindruckt hat“, schreibt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland.

In seiner langen Amtszeit als Kölner Erzbischof habe Kardinal Meisner mit vier Präsides und einem Vakanzverwalter des Präsesamtes der Evangelischen Kirche im Rheinland vertrauensvoll zusammengearbeitet. „Wir haben gemeinsam ökumenische Gottesdienste und Vespern gefeiert und regelmäßig gegenseitige Begegnungen durchgeführt. Auch wenn seine Bestimmtheit in Glaubensfragen ihn nach außen mitunter kühl erscheinen ließ, haben wir ihn ganz persönlich als zugewandten Mitbruder erlebt“, so Rekowski weiter. Ein sehr wichtiger ökumenischer Meilenstein, der für die rheinische Kirche mit Joachim Meisner verbunden bleiben werde, sei die  1996 von ihm mit unterzeichnete „Vereinbarung zwischen der Evangelischen Kirche im Rheinland und dem Erzbistum Köln sowie den Bistümern Aachen, Essen, Münster und Trier zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe“.

Präses Rekowskis Brief an Kardinal Woelki schließt: „Mit Ihnen und dem Erzbistum Köln trauere ich um einen Glaubenszeugen, der über die Grenzen seiner Kirchenprovinz hinaus gewirkt hat. Ich bitte Gott um Halt für seine Kirche und um Trost für seine Angehörigen in der Stunde des Abschieds.“

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 05.07.2017



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