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Präses Rekowski predigt im Einweihungsgottesdienst der Christuskirche Köln

In Gottes Licht gilt: „Was viele erleiden, ist nicht alternativlos!“

Pressemitteilung Nr. 129/2016 

Köln. An die verändernde Kraft der biblischen Botschaft hat Präses Manfred Rekowski bei der Einweihung der Christuskirche in Köln am heutigen Sonntag hingewiesen. Wer etwa mit den Psalmen bete, erstarre nicht in der manchmal übermächtig erscheinenden Realität der Welt, sondern werde vielmehr angetrieben zur Sehnsucht nach Frieden, Gerechtigkeit und Liebe“. „Das gibt unserer Hoffnung Kraft“, sagte der rheinische Präses in seiner Predigt über einen Vers aus Psalm 36: „Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht“ (Vers 10).

„Das was wir erleben, das, was viele erleiden, ist nicht alternativlos!“, so Rekowski weiter. „Wir dürfen inmitten dieser Welt diese Erfahrung machen: Gottes Realität greift in unsere Wirklichkeit ein, bringt Bewegung.“ Dass die Wahrnehmung der Wirklichkeit dabei vom Licht abhänge, wüssten nicht nur Architekten, Fotografen und Künstler, sondern sei auch eine elementare Erfahrung des christlichen Glaubens. „Als von Gott Berührte sehen wir die Welt in einem anderen, in seinem, in Gottes Licht.“

Die umgestaltete Christuskirche an dem Dorothee-Sölle-Platz sei mit ihrer lichten Architektur ein passender Ausdruck für diese Botschaft: „Die Christuskirche möge eine Quelle sein, die das Leben und das Lebendige fördert“.

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Köln / EKiR-Pressestelle / 25.09.2016



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