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Manfred Rekowski zu Gast in der sächsischen Landeshauptstadt

Präses in der Dresdner Frauenkirche: Von guten und von schlechten Hirten

Pressemitteilung Nr. 82/2015 

Die Bibel weiß um gute und um schlechte Hirten. Das hat Präses Manfred Rekowski am Sonntag, 19. April 2015, in der Dresdner Frauenkirche am Beispiel des Jesus-Wortes vom guten Hirten (Johannes 10, 11-15) in den Mittelpunkt seiner Predigt gestellt: „Das ist der biblische Untergrund unter dem Hirtenbild, das Jesus gezeichnet hat: Menschen in Leitungs- und Führungspositionen, die kein gutes Hirtenbild abgeben, die in erster Linie möglichst viel für sich selbst herausschlagen, bei denen Selbstsorge vor Fürsorge geht, die nicht in erster Linie die Schwachen einer Gesellschaft im Auge haben. Menschen, die Leitungsaufgaben wahrnehmen, tragen Verantwortung, aber werden ihrer Verantwortung nicht immer gerecht.“


Leitung nach dem Vorbild des guten Hirten lasse sich dagegen so beschreiben, sagte der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland: „Gute Hirten integrieren, statt zu spalten, sie lassen die ihnen Anvertrauten nicht im Stich, sie gehen auch der einzelnen Person nach. Sie versuchen nicht, ihre eigene Haut zu retten, sondern setzen alles ein für die ihnen anvertraute Schar“, so Manfred Rekowski unter Bezug auf die jeweiligen Bibelstellen im Alten und im Neuen Testament: „Auf solche Hirten hört man. Somit bietet die Bibel auch Anregungen für eine Führungskultur, die den Menschen gerecht wird. Solche Leitung brauchen wir, in den Regierungen, in den Kirchenleitungen, in den Leitungsgremien der Gemeinden.“


Ein Blick auf Dresden an Montagen


Präses Rekowski schloss seine Predigt in der Frauenkirche mit einem Blick auf Dresden: „Montags treffen sich in Ihrer Stadt immer wieder Menschen, die denen folgen und zuhören, die sich gerade nicht kümmern wollen um das Schwache; die nicht integrieren, sondern auseinanderdividieren wollen, die sich nicht herabbeugen, um genau hinzusehen, sondern die Menschen aussortieren, und die sich die Nöte anderer vom Leib halten wollen“, konstatierte der Theologe: „Da hilft uns das Bild vom guten Hirten zur Unterscheidung. Das Bild vom Hirten, der Menschen nachläuft und auf sie wartet, der das Schwache aufsucht und verbindet, der die Menschen kennt und sie vor Gott bringt, der die Seinen nicht loslässt, auch wenn es ihn das Leben kostet. Jesus Christus sagt: ,Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.’ Er kennt die Seinen.“

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Düsseldorf/Dresden / EKiR-Pressestelle / 19.04.2015



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