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Am Sonntag Freiluftgottesdienst an der Matthäus-Kirche

Präses Rekowski predigt in Bad Kreuznach: „Mission heißt zeigen, was man liebt“

Pressemitteilung Nr. 103/2016 

Bad Kreuznach. Der Weg der Kirche muss immer wieder zu den Menschen führen. Das hat Präses Manfred Rekowski am Sonntag in Bad Kreuznach unterstrichen: „Bleiben ist nicht angesagt. Der Auferstandene setzt in Bewegung. Und diese Bewegung führt immer in die Begegnung, führt immer zu Menschen. Das ist unser Auftrag“, so der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in seiner Predigt beim Freiluftgottesdienst der Evangelischen Matthäus-Kirchengemeinde Bad Kreuznach. Rekowski legte den sogenannten Missionsbefehl aus dem Matthäus-Evangelium (Mt. 28,16-20) aus.

Der Kern des sonntäglichen Predigttextes bestehe darin, dass Christenmenschen in Bewegung gesetzt werden: und zwar in Bewegung zu den Menschen. „Was bringen wir mit in diese Begegnungen mit Menschen? Was bringen wir ein? Unsere Erfahrungen mit dem Glauben? Ganz sicher! Irgendwann einmal wurden wir berührt – vom Wort und in der Taufe – irgendwann einmal wurden wir angesprochen, haben Worte gehört, die wir uns nicht selber sagen können. Haben erlebt, dass diese Worte uns trösten, ermutigen, aufrütteln, zur Umkehr bringen. Auch wenn der Glaube an Christus viel mehr ist als Lebenshilfe, so ist er doch immer auch Lebenshilfe. Und davon können wir nicht schweigen. Wer bewegt wurde, lässt sich in Bewegung setzen“, so der oberste Repräsentant der rheinischen Kirche im Gottesdienst, der am Fuß des 34 Meter hohen Kirchenturms stattfand, der auch als Kletterturm genutzt wird.

„Und deshalb ist Mission – ein durch die Kirchengeschichte hindurch belastetes Wort – kein Tabu“, erklärte Präses Rekowski: „Der Theologe Fulbert Steffensky hat einmal sehr prägnant formuliert: ,Mission heißt zeigen, was man liebt’. Liebe bleibt nicht im Verborgenen, sie möchte zur Sprache finden, Hand und Fuß bekommen. Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über, weiß der Volksmund. Deshalb gilt für unsere Kirche, die missionarisch Volkskirche sein will: ,Alle Bemühungen um den missionarischen Auftrag fangen damit an, zu erkennen und zu beschreiben, wie schön, notwendig und wohltuend die christliche Botschaft ist.’“ (Kundgebung zum Schwerpunktthema Absatz I / 4. Tagung der 9. Synode der EKD 1999) So könne Fulbert Steffensky auch formulieren: „Mission ist die gewaltlose Werbung für die Schönheit eines Lebenskonzeptes.“

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Bad Kreuznach / EKiR-Pressestelle / 03.07.2016



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