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Präses Rekowski beim Katholikenrat Wuppertal über Reformation heute

Mit Wut im Bauch gegen eine Vergötterung des Marktes

Pressemitteilung Nr. 161/2017

Wuppertal. Theologie verändert die Welt, weil sie den in der Bibel bezeugten Hunger nach einer anderen Welt aufzeigt. Darauf hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, beim heutigen Laurentiusempfang des Katholikenrats Wuppertal  hingewiesen. Vor 500 Jahren habe reformatorische Theologie die mittelalterliche Gesellschaft in ihren Grundfesten herausgefordert und verändert. „Luther sah, dass die Kirche seiner Zeit nicht dem entsprach, was die Bibel von uns Menschen fordert“, sagte Rekowski in einem Vortrag zum Thema „500 Jahre Reformation. Welche Anstöße gibt es für die heutige Kirche und Gesellschaft?“ im Wuppertaler Stadthaus.

Sei es damals die Kirche gewesen, so gehe es heute um die alles beherrschende Macht des Marktes. „Wer die biblische Vision einer gerechteren Welt vor Augen hat, kann nur Wut im Bauch empfinden gegenüber einer solchen Vergötterung des Marktes. Als Kirchen sind wir daher hier in der Verantwortung, eine Reformation in unserer Gesellschaft heute mit anzustoßen“, sagte der rheinische Präses.

Im Unterschied zu Luthers Situation vor 500 Jahre stehe die evangelische Kirche heute allerdings nicht mehr allein. In der Kritik an einer Vergötterung des Marktes in einer globalisierten Welt stünden evangelische und katholische, muslimische und jüdische Partner sowie Menschen ohne religiöses Bekenntnis Seite an Seite. Da wo Menschen sich nicht länger mit Ungerechtigkeit und Unterdrückung abfinden, werde Reformation heute wirksam.

 

 

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Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 01.09.2017



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