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Präses würdigt seinen Vorgänger Nikolaus Schneider zum 70. Geburtstag

„Einer, der sich für die stark macht, die unter die Räder geraten“

Pressemitteilung Nr. 160/2017

Düsseldorf. Als „Mensch des Gesprächs und Ausgleichs“ hat Präses Manfred Rekowski seinen Vorgänger im Amt des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. h. c. Nikolaus Schneider, gewürdigt. „Für Dich sind Gespräch, Ausgleich und Konsens immer wichtiger gewesen als das dogmatische Beharren auf Positionen“, so Rekowski in einem Glückwunschschreiben an Schneider, der am heutigen Sonntag sein 70. Lebensjahr vollendet. Mit seiner Gabe, Menschen und Positionen zueinander zu bringen, habe Schneider, der von 2003 bis 2013 Präses der rheinischen Kirche war, der Kirche in schwierigen Zeiten einen großen Dienst erwiesen: „Und auch in hohen Ämtern war stets Dein Ziel, mehr Pastor als Funktionär zu sein.“

In der beruflichen Vita von Nikolaus Schneider, der am 3. September 1947 in Duisburg geboren wurde, sei ein roter Faden unübersehbar, konstatiert Präses Rekowski in seinem Brief: „Hier ist einer, der auf die sogenannten kleinen Leute sieht; einer, der sich für sie stark macht und ihnen seine Stimme leiht – vor Gott und unter den Menschen. Die Hinwendung und die Solidarität mit denen, die in dieser Welt unter die Räder zu geraten drohen, prägte Deinen Dienst als Gemeindepfarrer, Diakoniepfarrer und Superintendent, als personalverantwortlicher Vizepräses und schließlich als Präses unserer Kirche und EKD-Ratsvorsitzender.“

Persönlich und im Namen der Kirchenleitung wünscht Manfred Rekowski seinem Vorgänger, „dass Dich der treue und barmherzige Gott auch im 71. Jahr Deines reichen Lebens und in allen Jahren, die noch kommen mögen, in seinen Händen  hält – so wie er es bis hierher so sichtbar getan hat.“

Vom Gemeinde- und Diakoniepfarrer zum rheinischen Präses

Nach Studium und Vikariat arbeitete Nikolaus Schneider im Kirchenkreis Moers, zunächst als Gemeindepfarrer in Duisburg-Rheinhausen, später als Diakoniepfarrer und ab 1987 als Superintendent. 1997 wechselte Schneider als Leiter der Personalabteilung und Vizepräses ins Düsseldorfer Landeskirchenamt. 2003 wählte ihn die rheinische Synode als Nachfolger von Manfred Kock zum Präses. 2009 wählte ihn die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum stellvertretenden Ratsvorsitzenden. Nach dem Rücktritt von Margot Käßmann im Februar 2010 übernahm er zunächst kommissarisch den Ratsvorsitz. Im November 2010 wurde er zum neuen Ratsvorsitzenden gewählt. Das Amt übte er ehrenamtlich neben seinem Dienst als Präses der rheinischen Kirche aus. Schneider trat vor dem Ende seiner Amtszeit als EKD-Ratsvorsitzender zurück, als 2014 bei seiner Frau Anne, die er beim Theologiestudium in Wuppertal kennengelernt und 1970 geheiratet hatte, Brustkrebs diagnostiziert wurde.

 

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 03.09.2017



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