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Präses Annette Kurschus predigte im Trauergottesdienst im Kölner Dom

„Gott sammle meine Tränen in deinen Krug“

Pressemitteilung Nr. 81/2015 

Präses Annette Kurschus hat sich in ihrer Ansprache im Trauergottesdienst für die Opfer des Flugzeugunglücks vom 24. März bittend an Gott gewandt. „Gott selbst muss das Unbegreifliche zu seiner Sache machen“, sagte die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen am Freitag  im Kölner Dom.


Über den jetzt aufgerissenen Abgrund könne kein Mensch eine Brücke schlagen, kein Luftfahrtexperte und kein Psychologe, auch keine Bischöfin und kein Kardinal. „Gott selbst muss einstehen für das, was geschehen ist und was er hat geschehen lassen.“ Präses Kurschus bezog sich auf den Satz aus einem Psalm der Bibel: „Gott, sammle meine Tränen in deinen Krug.“ Schmerz, Trauer und Verzweiflung seien bei Gott aufgehoben.


Annette Kurschus rief dazu auf, die Würde der Trauernden zu achten. Im Weinen sei diese Würde besonders sichtbar und verletzbar. Es sei würdelos, ein Geschäft mit den Tränen von Menschen zu treiben: Die Tränen der Trauernden gehören niemandem als ihnen selbst. „Achtet die Tränen. Ehrt und schützt diejenigen, die sie weinen.“

Die westfälische Präses predigt stellvertretend für die evangelischen Kirchen in NRW. Wir haben die Meldung von der Evangelischen Kirche von Westfalen deshalb übernommen.


Jens Peter Iven, Pressesprecher der Evangelischen Kirche im Rheinland, ist heute vor Ort in Köln für Ihre Fragen ansprechbar.

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Düsseldorf/Köln / EKiR-Pressestelle / 17.04.2015



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