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Im Zentrum des dreitägigen Treffens stehen Fragen der Integration

Rheinische Kirche ist Gastgeberin des 33. Siebenbürgischen Kirchentags in Bonn

Pressemitteilung Nr. 157/2015 

Zum 33. Siebenbürgischen Kirchentag lädt die Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD vom 25. bis 27. September nach Bonn ein. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ort des Kirchentags ist das Haus der Evangelischen Kirche in der Adenauerallee 37/1. Im Zentrum des dreitägigen Treffens stehen Fragen der gesellschaftlichen und kirchlichen Integration in Deutschland und Europa.


„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob“, so lautet das Kirchentagsmotto aus dem 15. Kapitel des Römerbriefes, Vers 7, das auch die diesjährige Jahreslosung ist. „Das Thema ,Annahme’ ist für Siebenbürger Sachsen in Deutschland biografisch wichtig, da jeder als Aussiedler angenommen werden musste“, sagt Mitorganisator Dr. Stefan Cosoroaba, Pfarrer der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses (A. B.). Es berühre darüber hinaus aktuelle soziale Diskussionen in Deutschland. „Auch bietet es Anlass europapolitisch darüber nachzudenken, wie das Heimatland der Siebenbürger Sachsen, Rumänien, angenommen wird“, sagt Cosoroaba weiter.


Die Leiterin der Ökumeneabteilung im Landeskirchenamt, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, wird für die gastgebende Kirche den Kirchentag am Freitag, 25. September, um 18 Uhr eröffnen. Er geht am Sonntag, 27. September mit einem Abschlussgottesdienst in der Bonner Kreuzkirche zu Ende. Manfred Rekowski, der Präses der gastgebenden rheinischen Kirche, wird predigen.


Zwischen der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien bestehen seit langem partnerschaftliche Beziehungen. Erstmals kommt nun das seit den 1950-er Jahren an wechselnden Orten organisierte Treffen der Siebenbürger Sachsen in das Rheinland. Das Programm des Kirchentags greift die Partnerschaft mit einer Veranstaltung zur Schwarzen Kirche in Kronstadt auf. Die rheinische Kirche hatte die Renovierung dieser Kirche in Zeiten des Kommunismus in Rumänien fast zwei Jahrzehnte lang unterstützt. Siebenbürger Sachsen haben auch in der Evangelischen Kirche im Rheinland eine neue Heimat gefunden, etwa in der oberbergischen Ortschaft Drabenderhöhe, wo in den 1960-er Jahren ein großes Siedlungsgelände entstand.


Der nächste Siebenbürgische Kirchentag wird am 30. September 2017 im rumänischen Kronstadt stadtfinden „Evangelisch in Rumänien? Evangelisch in Rumänien!“ lautet dann das Thema. Das diesjährige Programm im Internet: www1.ekir.de/url/EYZ

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Düsseldorf/Bonn / EKiR-Pressestelle / 21.09.2015



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