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Rheinischer Präses predigte zum Jubiläum 125 Jahre Dreieinigkeitskirche

Rekowski würdigt Wohngemeinschaft unter einem Dach in Eschweiler

Pressemitteilung Nr. 54/2017

Eschweiler. Als exemplarisch für die künftige Entwicklung ökumenischer Beziehungen hat Präses Rekowski die Gemeinschaft der evangelischen Kirchengemeinde in Eschweiler mit der katholischen Schwestergemeinde St. Barbara bezeichnet. Seit der Aufgabe der evangelischen Friedenskirche praktizieren beide eine Wohngemeinschaft unter einem Dach. „Ich bin zunehmend davon überzeugt, dass im ökumenischen Miteinander mehr Bewegung durch ,Beten und Tun des Gerechten` als durch Lehrgespräche zu erwarten ist“, sagte der Präses in einem Festgottesdienst in Eschweiler (siehe Sperrfrist). „Sie wagen beispielhaft etwas, wie Ökumene gelingen kann und wie auch ich mir Ökumene vorstelle: Gemeindeleben unter einem Dach riskieren und gemeinsame Gottesdienste so oft wie möglich feiern.“

Auch einige Anregungen brachte Rekowski für die Ökumene beider Kirchen mit. Er ermutigte beispielsweise zu einer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit, zu verstärkten Kooperationen von Diakonie und Caritas sowie zu Partnerschaften auf der Ebene der Gemeinden wie auch auf Bistums- und Landeskirchenebene.

Präses Rekowski war nach Eschweiler gekommen, um mit der Gemeinde das 125. Jubiläum ihrer Dreieinigkeitskirche zu begehen. In seiner Predigt erinnerte er daran, welche zentrale Bedeutung das Wort Gottes für das Handeln der Kirche hat. Wer sich fragt, wie Kirche zukunftsfähig wird, denke vielleicht zuerst an Strategiepapiere und Reformen, doch eine reformatorische Kirche setze die Akzente anders. „Nach biblischem Verständnis ist der Glaube jenseits aller Strukturdebatten und lange vor allen Masterplänen und Reformprogrammen eine Reform, eine Änderung des Menschen durch das ihn anredende Wort Gottes", sagte der rheinische Präses weiter. Nicht Dauerreformen, aber Dauerreflexionen auf das Wort Gottes seien die Pflicht der evangelischen Kirche. „Im Hören auf das Wort Gottes entdecken wir immer wieder, wenn auch manchmal nur fragmentarisch, was Gott für mein Leben, für unsere Kirche und für diese Welt will.“ Im Hören auf Gottes Wort fragten Christinnen und Christen, welchen Weg sie einschlagen sollen. Das sei nicht immer der naheliegende Weg. „Aber es ist immer der Weg, der zu Gott führt. Und dieser Weg führt nie am nahen oder fernen Nächsten vorbei. Er führt immer zu ihm hin. Und auf diesem Weg zu den Menschen begegnet uns dann immer wieder Christus selbst: in den Einsamen, den Hungrigen, in den Gefangenen, in den Kranken“, so Rekowski.

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Eschweiler / EKiR-Pressestelle / 05.02.2017



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