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Commerçon würdigt Hilfen bei Flüchtlingszuwanderung und Langzeitarbeitslosigkeit

Saarländischer Bildungsminister lobt Unterstützung durch rheinische Kirche

Pressemitteilung Nr. 11/2017

Bad Neuenahr. Der saarländische Bildungs- und Kulturminister Ulrich Commerçon hat die rheinische Kirche für ihre Unterstützung bei der Bewältigung der Flüchtlingszuwanderung und bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit im Saarland gelobt. „Wir wussten immer, dass wir uns auf Düsseldorf verlassen konnten, wenn wir Unterstützung benötigten“, sagte Commerçon in einem Grußwort am Sonntagabend vor der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. „Nirgendwo ist die rheinische Kirche so bedeutend wie im Saarland“, sagte er mit Blick auf die guten Kontakte zwischen Kirche und Landesregierung.

Das Saarland habe im Vergleich mit den anderen Bundesländern die meisten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge aufgenommen. 3,6 Prozent aller Schülerinnen und Schüler an den saarländischen Schulen seien erst in den letzten zwei Jahren ins Land gekommen, doppelt so viele wie zuvor. Ohne die Unterstützung der Kirchen sei dies nicht zu bewältigen gewesen, sagte der Minister.

Auch bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit, die das Saarland trotz der Verpflichtung zur Schuldenbremse angepackt habe, hätten die Kirchen das Hilfsprogramm des Landes „ASaar“ unterstützt. Eine in der vergangenen Woche veröffentlichte Studie belege die Wirksamkeit des Programms. Langzeitarbeitslose Menschen hätten wieder einen strukturierten Alltag, eine sinnvolle Tätigkeit und vor allem das Gefühl bekommen, in der Gesellschaft noch gebraucht zu werden.

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland tagt vom 7. bis 13. Januar in Bad Neuenahr. Sie ist das oberste Leitungsgremium der mit rund 2,6 Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche in Deutschland. Die Synode hat 210 stimmberechtigte Mitglieder aus den 38 Kirchenkreisen der rheinischen Kirche, sowohl Theologinnen und Theologen als auch Nichttheologinnen und -theologen.

 

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 08.01.2017



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