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Evangelische und katholische Kirche rufen zur 20. Aktion Autofasten auf

Sieben Wochen das Auto durch Bus, Bahn, Rad ersetzen oder zu Fuß gehen

Pressemitteilung Nr. 63/2017

Düsseldorf/Trier. Evangelische Landeskirchen und Katholische Bistümer in Deutschland und in Luxemburg fordern auch in der Fastenzeit 2017 dazu auf, einmal auszuprobieren, wie viel Auto wirklich nötig ist. Zum 20. Mal rufen sie zur Klima-Aktion Autofasten auf. Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer kann in der Zeit vom 1. März bis 16. April eine selbstgewählte Zeitspanne lang seine eigenen Mobilitätsgewohnheiten überprüfen.

„Die Aktion Autofasten bietet gute Angebote, um zu erfahren, dass eine funktionierende Mobilität auch ohne oder mit weniger Auto erlebbar wird“, sagt Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, Leiterin der Abteilung 1 „Theologie und Ökumene“ im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Als Starthilfe stellen Verkehrsverbünde Freitickets, die unter den angemeldeten Teilnehmern verlost werden oder verbilligte Fahrkarten zur Verfügung. Auch Car-Sharing-Unternehmen und Fahrradverleiher unterstützen die Aktion mit besonderen Angeboten. Eine Anmeldung ist im Internet möglich unter: www.autofasten.de.

Die beteiligten Kirchen rufen dazu auf, in der Fastenzeit das Auto möglichst oft stehen zu lassen. Stattdessen laden sie dazu ein, das Auto durch Radfahren, Busse und Bahnen zu ersetzen oder zu Fuß gehen. Und wenn das Auto nicht zu ersetzen ist, dann: spritsparend zu fahren, Elektromobile auszuprobieren, Fahrgemeinschaften zu bilden oder das Auto mit anderen zu teilen.

Am Autofasten sind beteiligt: die Evangelischen Kirchen im Rheinland und in Hessen-Nassau, die Bistümer Trier, Mainz und Fulda, die Erzbistümer Luxemburg und Köln sowie der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen.

Unterstützt wird die Aktion durch die Regierungen des Saarlandes, von Rheinland-Pfalz und Luxemburg. Beteiligt sind auch der Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der NABU, das Mouvement écologique, Greenpeace Luxembourg, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC),  der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und viele mehr.

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Düsseldorf/Trier / EKiR-Pressestelle / 01.03.2017



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