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Pistorius würdigt nicht-universitäre Ausbildung zum Verkündigungsdienst

Evangelisten sind Multiplikatoren einer gelebten evangelischen Frömmigkeit

Pressemitteilung Nr. 73/2017

Wuppertal. Der Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Christoph Pistorius, hat die Evangelisten als herausragende Zeugen des christlichen Glaubens gewürdigt. Sie seien „Multiplikatoren einer gelebten und erfahrenen evangelischen Identität“, sagte er bei der Einführung des neuen Direktor der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal, Dr. Martin Werth, am heutigen Sonntag, 12. März 2017, in der Erlöserkirche Wuppertal. Das „theologische Seminar für missionarische Jugend- und Gemeindearbeit“ bildet junge Leute für den hauptamtlichen Verkündigungsdienst in der evangelischen Kirche aus. 48 junge Erwachsene absolvieren derzeit an der in Wuppertal ansässigen Einrichtung eine dreijährige Ausbildung.

„Das Johanneum ist für mich ein sehr wichtiger Ort in unserer Kirche“, sagte Pistorius weiter. Die Ausbildungsstätte arbeite „aktiv daran, dass wir nicht immer mehr zu einer Pfarrerkirche werden“, so der Vizepräses weiter: „Wir haben in unseren Gemeinden manches Mal das Problem, eine Pfarrerkirche zu sein.“ Die Evangelistenschule fördere dagegen „eine Gemeindearbeit, die nicht fixiert ist auf eine theologische universitäre Ausbildung von Pfarrerinnen und Pfarrer“. Zu einer gelebten evangelischen Frömmigkeit gehöre mit Luther schließlich, dass jede Christin, jeder Christ sich fleißig zur Predigt halte, die Bibel studiere und sein Leben regelmäßig im Gebet vor Gott bringe, so Pistorius.

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Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 12.03.2017



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