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Vizepräses beim ökumenischen Gottesdienst in der Trierer Basilika

„Ruf nach Buße und Umkehr ist Ausdruck von Gottes Zuspruch und Anspruch“

Pressemitteilung Nr. 194/2015 

Trier. Am Abend des Buß- und Bettags, 18. November, haben der Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Christoph Pistorius, und der Generalvikar des Bistums Trier, Monsignore Dr. Georg Bätzing, gemeinsam einen Gottesdienst gestaltet. Die Predigt im ökumenischen Gottesdienst um 19 Uhr in der Konstantinbasilika hielt Dr. Georg Bätzing. Der Gottesdienst stand unter dem Leitwort „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an“ (Offb 3,20).

In seinem Eingangsvotum erinnerte Vizepräses Pistorius an die Tradition des Gottesdienstes am Buß- und Bettag, der seit 1961 in ökumenischer Verbundenheit gefeiert werde. In Vorbereitung der Wallfahrt im Jahre 2012 habe man entdeckt, dass und wie es möglich sei, eigene Traditionen ernst zu nehmen und dennoch gemeinsam nach dem Zeugnis für Jesus Christus in der Welt zu fragen. Der Ruf nach Buße und Umkehr sei Ausdruck von Gottes Zuspruch und Anspruch, sagte Pistorius. „Vielleicht ist ja die Abschaffung des Buß- und Bettags als gesetzlichem Feiertag auch Ausfluss einer Haltung, in der wir uns nicht mehr in Frage stellen lassen oder zur Umkehr rufen lassen wollen, einer Haltung, in der wir uns selbst genug sind.“ Die Ereignisse der vergangenen Monate und Tage erinnerten uns aber an die Zerbrechlichkeit des Lebens, das Unverfügbare und die Zusammenhänge, in denen wir leben.

In einem Grußwort beim Empfang im Anschluss an der Gottesdienst sprach Christoph Pistorius über den gemeinsamen Weg der Kirchen und das gemeinsame Zeugnis in der Welt: „Eine Kultur der Annahme und Empathie gegenüber den Flüchtlingen ist und bleibt für uns Christen alternativlos. Dass uns das aufgrund der hohen Zahlen der Flüchtlinge an die Grenzen des Machbaren führt, entbindet uns nicht von dem Grundsatz, Menschen in ihrer Not zu helfen, und dem Gebot der Nächstenliebe zu folgen und darin sichtbar Zeugnis für Jesus Christus in der Welt zu geben.“

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Trier / EKiR-Pressestelle / 18.11.2015



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