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Klaus Winterhoff sprach Grußwort vor der rheinischen Landessynode

Westfälischer Vizepräsident für stärkere Kooperation der Landeskirchen

Pressemitteilung Nr. 12/2016 

Bad Neuenahr. Die evangelischen Landeskirchen müssen nach Auffassung des Juristischen Vizepräsidenten der Evangelischen Kirche von Westfalen, Klaus Winterhoff, in Zukunft verstärkt zusammenarbeiten. „In den Herausforderungen, in denen unsere Kirchen stehen, sind wir aufeinander angewiesen“, sagte Winterhoff am Montag in seinem Grußwort vor der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland, die in Bad Neuenahr tagt. In „Zeiten drastischen Mitgliederverlustes, erodierender Kirchenbindung und deutlich schwieriger werdender Finanzlage“ könne man sich „die Pflege von Lokalobservanzen“ nicht mehr leisten.

In der EKD lebten die Landeskirchen als Gemeinschaft der Gliedkirchen vom Gemeinsinn und von gemeinschaftswahrendem und gemeinschaftsförderndem Handeln, sagte Winterhoff. Die zahlreichen Reformüberlegungen in den Landeskirchen, Kirchenkreisen und Einrichtungen könne niemand für sich allein umsetzen. Darauf habe die EKD-Synode bereits in ihrer Kundgebung „Evangelisch Kirche sein“ von 2007 hingewiesen.

Winterhoff verwies darauf, dass rheinische und westfälische Kirche bereits zahlreiche „zukunftsweisende Gemeinschaftseinrichtungen“ unterhalten. Als Beispiele nannte er unter anderem die kirchlichen Versorgungskassen, die gemeinsame Kirchenbank, die Wirtschaftsprüfung, die Evangelische Fachhochschule, die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel und das gemeinsame Pastoralkolleg. Als „Gebot der Stunde“ bezeichnete Winterhoff das geplante gemeinsame Diakonische Werk der beiden Landeskirchen. Die westfälische Landessynode habe der Fusion bereits im vergangenen November einstimmig zugestimmt, unterstrich der Jurist.

Die Entscheidung über die Verschmelzung der Diakonischen Werke Rheinland und Westfalen steht auf der Tagesordnung dieser rheinischen Landessynode.

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 11.01.2016



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