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Demo Jülich Friedensdemonstration 1983 in Jülich

Tagung in Düsseldorf

Reformation und deutsche Geschichte

Markante "Bruchstellen" in der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts beleuchtet eine Tagung aus der Perspektive der Reformation.  

Mit dem Wirken des Protestantismus im 19. und 20. Jahrhundert beschäftigt sich die Tagung der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Landschaftsverbandes Rheinland vom 23. bis 25. April in Düsseldorf.  An Geschichtsinteressierte allgemein sowie an Mitarbeitende von Archiven, Museen, Bibliotheken und Hochschulen richten sich die Vorträge unter dem Titel „Reformation und Politik – Bruchstellen deutscher Geschichte im Blick des Protestantismus“.

Die Gliederung der Tagung ergibt sich aus vier exemplarischen "Bruchstellen", an denen sich das Spannungsverhältnis von staatlicher Politik und reformatorisch verfasster Kirche in besonderer Weise zeigte: Restauration und gescheiterte Revolution (1814–1849), Reichseinigung und Staat der Konfessionen (1871–1918), Vom Ende des landesherrlichen Kirchenregiments in die Diktatur (1918–1945) und Neuordnung nach 1945.

Ein fünfter Teil wendet sich der Diakonischen Aufgabe im Sozialstaat zu. Das Thema wird durch eine Exkursion nach Kaiserswerth veranschaulicht. Ziel der Tagung mit zahlreichen Wissenschaftlern ist es, das bleibende Erbe der Reformation für das aktuelle Verhältnis von Kirche und Staat herauszuarbeiten.

Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, spricht über "Kirche und Politik". Nikolaus Schneider, EKD-Ratsvorsitzender und ehemaliger rheinischer Präses, übernimmt die Begrüßung. Auch Altpräses Manfred Kock kommt zum Zug, spricht über "Politische Kultur und Protestantismus". Der gegenwärtige rheinische Präses Manfred Rekowski spricht beim Empfang der rheinischen Kirche für die Tagungsteilnehmenden.

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ekir.de / roß / 17.03.2014



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