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Das 'Luther'-Ensemble bei der Uraufführung in der Dortmunder Westfalenhalle. Foto: Stiftung Creative Kirche Witten Das "Luther"-Ensemble bei der Uraufführung in der Dortmunder Westfalenhalle am 31. Oktober 2015. Foto: Stiftung Creative Kirche Witten

Musik

„Luther“ kommt nach Düsseldorf

Das Pop-Oratorium „Luther“ kann die Reformation vor 500 Jahren „aktualisieren und vergegenwärtigen“ – das sagte Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, bei einem Infoabend zur Düsseldorfer Aufführung im kommenden Jahr.

Die beiden großen christlichen Kirchen seien auch heute „veränderungsbedürftig und –fähig“, so Rekowski. Der Präses betonte, die Evangelische Kirche in Deutschland feiere 2017 die Reformation „nicht als 500-jähriges Firmenjubiläum, sondern als ein Ereignis, das die Gesellschaft nachhaltig verändert hat“.  

Das Pop-Oratorium, zu dem der musicalerfahrene Autor Michael Kunze das Libretto geschrieben hat, soll mit 1.500 bis 2.500 Sängerinnen und Sängern aus der Region am 4. Februar 2017 im ISS-Dome in Düsseldorf zu sehen und zu hören sein. Das kirchliche Musikstück aus der Feder von Komponist Dieter Falk erzählt vom Leben Martin Luthers und dem Beginn der Reformation vor fast 500 Jahren. Bisher haben sich nach Angaben der Veranstalter, der Stiftung Creative Kirche, für die Düsseldorfer Aufführung gut 1.200 Sänger angemeldet. Etwa 9.500 Zuschauer werden in der Arena Platz finden.  

Nach Düsseldorf finden weitere Aufführungen unter anderem in Hannover, Hamburg, Halle/Westfalen und Berlin statt. Für jeden Aufführungsort wird ein neuer, großer Projektchor mit Sängerinnen und Sängern aus der jeweiligen Region gebildet. Kooperationspartner des Projekts sind der Chorverband Nordrhein-Westfalen, die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelischen Kirche in Deutschland.   

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ekir.de / epd / 27.01.2016



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