Pressearchiv
  • Pressearchiv 2017
    mehr
  • Pressearchiv 2016
    mehr
  • Pressearchiv 2015
    mehr
  • Pressearchiv 2014
    mehr
  • Pressearchiv 2013
    mehr
  • Pressearchiv 2012
    mehr
  • Pressearchiv 2011
    mehr
  • Pressearchiv 2010
    mehr
  • Pressearchiv 2009
    mehr
  • Pressearchiv 2008
    mehr
  • Pressearchiv 2007
    mehr
  • Pressearchiv 2006
    mehr
  • Pressearchiv 2005
    mehr
  • Pressearchiv 2004
    mehr
  • Pressearchiv 2003
    mehr
  • Pressearchiv 2002
    mehr
  • Pressearchiv 2001
    mehr
  • Pressearchiv 2000
    mehr

Pressekontakt

Pressestelle
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 4562-373
Fax: 0211 - 4562-490
Mail pressestelle@ekir.de

> weitere Informationen

Gemeinsames Wort der Kirchen zum Zusammenleben der Religionen

„Positionen von Pro NRW sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar“

Pressemitteilung Nr. 72/2010

Gegen die Aktionen von ‚Pro NRW’ haben sich die Evangelische Kirche in Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, das Bistum Essen und das Bistum Münster ausgesprochen. In einem Gemeinsamen Wort zum Zusammenleben der Religionen an die Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen wird deutlich festgestellt: „Diese Gruppierung schürt gezielt Vorurteile gegen den Islam, mascht pauschal die Ausländer für die sozialen Probleme in Städten und Stadtteilen verantwortlich und versucht, sowohl die Integrationspolitik als auch das kirchliche Engagement für einen Dialog der Religionen als falsch und gefährlich darzustellen.“ Die Positionen dieser Gruppierung seien „mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar“. Auch ein Minarettverbot sei „mit unserem Verständnis von Religionsfreiheit nicht vereinbar“.

Die Gemeindemitglieder und Geistlichen sowie die Mitglieder der Presbyterien, Räte und Gremien werden gebeten, sich an den von den Kirchen getragenen Veranstaltungen für ein Zusammenleben mit Muslimen und gegen die Aktionen von ‚Pro NRW’ zu beteiligen und weiterhin den Kontakt zu den muslimischen Nachbarn zu suchen. „Die intendierte Vereinnahmung der Christen durch ‚Pro NRW’, die in dem Motto ‚Abendland in Christenhand’ zum Ausdruck kommt, weisen wir auf das Entschiedenste zurück“, so das Gemeinsame Wort.

Pro NRW hat für Freitag, 26. März 2010, den Beginn eines „islamkritischen Aktionswochenendes“ mit Mahnwachen, u.a. vor Moscheen, in Essen, Mülheim/Ruhr, Oberhausen, Bochum, Herten und Gelsenkirchen angekündigt sowie einen Protestmarsch in Duisburg am Sonntag, 28. März 2010. Im Mai soll bis zu den NRW-Landtagswahlen eine siebentägige Wahlkampftournee stattfinden.

Im Anhang finden Sie das Gemeinsame Wort zum Zusammenleben der Religionen im Wortlaut.

 

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 25. März 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 25. März 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf, Bielefeld, Essen, Münster / EKiR-Pressestelle / 25.03.2010



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.