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Rheinische Kirche tritt jedem Angriff auf die Religionsfreiheit entschieden entgegen

Präses Rekowski widerspricht AfD-Äußerungen zum Islam in Deutschland

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, hat der von Vorstandsmitgliedern der AfD geäußerten Postion, der Islam stelle eine „politische Ideologie“ dar, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sei, entschieden widersprochen. „Wenn Muslime in dieser Art und Weise in ihren religiösen Überzeugungen angegangen werden, dann betrifft das auch die Christinnen und Christen in ihrem religiösen Selbstverständnis“, sagt der Leitende Geistliche der Evangelischen Kirche im Rheinland als Reaktion auf die am Wochenende bekannt gewordenen Aussagen führender Vertreterinnen und Vertreter der AfD. „Wir werden jedem Angriff auf die Religionsfreiheit entschieden entgegentreten – egal, welche Religion es trifft und egal wo in der Welt Menschen in ihrem religiösen Überzeugungen verletzt werden“, sagt Rekowski weiter. Es gebe keinerlei Rechtfertigung, Muslime in Deutschland derart zu diffamieren.

Muslime sollen in Deutschland ihre Religion frei ausüben, sagt Rekowski weiter und verweist auf die 2012 von der Evangelischen Kirche im Rheinland veröffentlichte Stellungnahme „Religionsfreiheit gestalten“, die sich mit dem Verhältnis von Staat und Religion beschäftigt: „Der Staat garantiert das Menschenrecht auf freie Ausübung der Religion für die Angehörigen aller Religionen, soweit diese nicht die Rechte anderer Menschen beeinträchtigt“, heißt es dort.

Muslimischer wie auch christlicher und jüdischer Glaube oder eine andere religiöse Ausrichtung sei dabei keine bloße Privatsache, sondern wirke auch in den öffentlichen Raum hinein, sagt Präses Rekowski. Wer die Religion aus der Öffentlichkeit verbanne, zeige, wie er es mit der Toleranz und weltanschaulicher Offenheit halte. Wer dabei auch noch mit unhaltbaren Wertungen Stimmung mache, wie es jetzt die AfD getan habe, beeinträchtige nicht nur das Recht auf die freie Religionsausübung, sondern schade auch der Gesellschaft.

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 19.04.2016



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