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Manfred Rekowski schreibt im Präsesblog über die Jahreslosung 2015

Präses Rekowski: Dank für geleistete Arbeit und der Blick auf das Gemeinsame

Pressemitteilung Nr. 205/2014

Zum Jahreswechsel wendet sich Präses Manfred Rekowski mit einem Dank für die geleistete Arbeit an die Mitarbeitenden der Kirche. In seinem Blog schreibt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland: „,Geleistete Arbeit’, das klingt so nüchtern und doch umfasst es sehr viel mehr als nur ,die Abwicklung des Alltagsgeschäfts’: Es gab auch im letzten Jahr neue Versuche, Treue und Verlässlichkeit in der wichtigen ,Beziehungsarbeit’, lebendig gebliebene ,Routine’, den Mut, Neues zu wagen, die Bereitschaft, schwere Wege zu gehen, und die Freude daran, Menschen zum Glauben einzuladen sowie zur Mitarbeit zu motivieren.“ Innerhalb der manchmal schwerfällig wirkenden Kirche gebe es so viel Lebendigkeit, Neuanfänge und Glaubenswege, dass er sich sicher ist: „Wenn der Herr der Kirche auf sein buntes Volk schaut, sieht er vermutlich viel mehr, als wir vor Augen haben. Das macht Mut. Als Kirche richten wir die Hoffnungen und Visionen auch in Zukunft nicht allein am machbar Erscheinenden aus. Denn die Sachzwänge sind nicht die Hoffnungsperspektive unserer reformatorischen Kirche!“

Die Jahreslosung für 2015 hat eine ökumenische Dimension

Die Jahreslosung für 2015 aus dem Römerbrief habe vor zwei Jahrtausenden die Christinnen und Christen in Rom erinnert, Gemeinde zum Lobe Gottes zu sein: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ Dies, so der Präses gehe nur, „wenn man einander in aller Unterschiedlichkeit annimmt – modern gesprochen ,Inklusion lebt’ – und Christus nachfolgt. Die Gemeinde muss sich im Zusammenleben bewähren. Paulus ermahnt eindringlich an den Zusammenhalt der Gemeinde zu Rom. Nicht sagt er, man solle zusammen stehen, weil man sich so mag und den gleichen Geschmack, die gleichen Vorlieben teilt. Der Zusammenhalt der Gemeinde gründet sich allein in der Zusammengehörigkeit in Jesus Christus. Er fordert uns Christenmenschen dazu auf, auf das tiefer liegende Gemeinsame zu achten, nicht auf die vordergründigen Unterschiede“. Auch in der Kirche gelte es zu lernen, Differenzen, auch Differenzen in Zielen und Methoden auszuhalten. „Keiner hat die allein seligmachende Weise, das Evangelium zu verkünden. Wir brauchen einander in unserer Unterschiedlichkeit. Wir sind Kirche nur, wenn wir uns davor hüten, die anderen Aktivitäten in unserer Kirche mit einem negativen Blick zu sehen, wenn wir uns hüten, zu schnell zu bewerten.“

Die Jahreslosung habe für ihn deshalb auch eine ökumenische Dimension. Sie erinnere ihn an eine Predigt von Weihbischof Dr. Helmut Dieser im Ökumenischen Gottesdienst zum 50-jährigen Jubiläum des Ökumenismusdekrets am Buß- und Bettag 2014, im Trierer Dom und zitiert den Weihbischof: „Nur eine Kirche, in der keine Vorbehalte der Konfessionen gegen das Kirchesein der anderen mehr wirksam sind, kann dieses Evangelium in der Welt glaubhaft machen. Denn wir verkünden dasselbe Evangelium! Darum können wir es uns vor der Welt nicht leisten, dass wir gegeneinander oder ohne einander wahrhaftig Kirche sein wollen.“

Den Silvesterabend werde er mit einem Gottesdienst in einer kleinen Kirche am Stadtrand von Wuppertal beginnen, schreibt der rheinische Präses: „Mir ist wichtig, dankbar das vor Gott zu bringen, was mein Leben im letzten Jahr bereichert und mich erfreut hat. Ich werde in meine Gebete aber auch das einschließen, was nicht gelungen ist oder was mir Mühe macht. Und ich werde gemeinsam mit der Gottesdienstgemeinde Gott das Leid und die Not der Menschen klagen, die unter Terror, Gewalt, Not und Krieg leiden“, so Präses Manfred Rekowski: „Ich wünsche Ihnen und den Menschen, die zu Ihrem Leben gehören, ein gesegnetes neues Jahr! Gott behüte Sie!“

Der Beitrag im Präsesblog: http://praesesblog.ekir.de/2014/12/30/gemeinde-zum-lobe-gottes-sein/

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 30.12.2014



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