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Synodale über die Vorschläge des Nominierungsausschusses informiert

Zwei Kandidatinnen und ein Kandidat für die Nachfolge von Präses Schneider

Pressemitteilung Nr. 128

Vizepräsident Christian Drägert hat am 1. Oktober die Mitglieder der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland mit einem Brief über die Vorschläge des Ständigen Nominierungsausschusses für die im Januar 2013 auf der Landessynode in Bad Neuenahr anstehenden Wahlen zur Kirchenleitung informiert.
 
Als Kandidatinnen bzw. Kandidat für das Präses-Amt schlägt der Ausschuss vor (in alphabetischer Reihenfolge):

• Vizepräses Petra Bosse-Huber (Wuppertal),
• Oberkirchenrat Manfred Rekowski (Wuppertal),
• Dr. Ellen Ueberschär (Fulda).

Die Landessynode ist das oberste Leitungsgremium der mit knapp 2,8 Millionen Mitglieder zweitgrößten EKD-Gliedkirche, die sich von Emmerich bis Saarbrücken erstreckt. Bei ihrer nächsten Tagung vom 6. bis 12. Januar 2013 in Bad Neuenahr entscheiden die Vertreterinnen und Vertreter der 38 Kirchenkreise auch über die neue bzw. den neuen Präses. Überdies sind weitere haupt- und nebenamtliche Mitglieder der 16-köpfigen Kirchenleitung (Präsidium der Landessynode) neu zu wählen. Über Kandidatinnen- und Kandidaten-Vorschläge für diese Positionen wird der Nominierungsausschuss zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

Zu den Personen:

Petra Bosse-Huber

ist seit dem Jahr 2003 Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die 53-jährige Theologin und Germanistin leitet seit März 2001 die Abteilung II (Theologie und Diakonie) im Landeskirchenamt. Zuvor war sie seit 1989 Pfarrerin der Kirchengemeinde Elberfeld-West und Synodalassessorin im Kirchenkreis Elberfeld.

Einen besonderen Schwerpunkt der Gemeindearbeit hat Petra Bosse-Huber auf die Seelsorge gelegt. So arbeitete sie mehrere Jahre lang auch als Notfallseelsorgerin. Einen Akzent setzte sie mit der Öffnung „ihrer“ Kirche zu einer offenen Innenstadtkirche mit seelsorglichen, kulturellen und diakonischen Angeboten.

In der Arbeit im Landeskirchenamt sind für sie neben der Förderung der Ehrenamtlichen besonders Fragen der Zukunft diakonischer Arbeit nach vorne gerückt. Vizepräses Bosse-Huber ist Mitglied im gemeinsamen Ausschuss „Kirche und Judentum“ von VELKD, UEK und EKD, Mitglied der EKD-Kammer für Theologie, Mitglied der Steuerungsgruppe des Reformprozesses „Kirche im Aufbruch“ sowie Präsidiumsmitglied des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Die Mutter dreier erwachsener Töchter ist seit 1987 mit dem Physiker Dr. Wolfgang Huber verheiratet.

Manfred Rekowski

ist seit dem Jahr 2011 hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland. Der 54-jährige leitet als Oberkirchenrat die Abteilung I (Personal) im Landeskirchenamt. Zuvor war Rekowski erster Superintendent des Kirchenkreises Wuppertal, der durch die Fusion der Kirchenkreise Barmen und Elberfeld zu Beginn des Jahres 2005 entstanden ist.

Rekowski hat in Bethel, Marburg, Bochum und Wuppertal Theologie studiert. 1986 wurde er Pfarrer in der Kirchengemeinde Wichlinghausen in Wuppertal. Parallel dazu war er von 1993 bis 2011 Superintendent in Wuppertal, zunächst des Kirchenkreises Barmen und dann, nach der von ihm vorangetriebenen Kirchenkreisfusion, des Kirchenkreises Wuppertal.

Seine kirchenleitende Aufgabe sieht er darin, die Kirchenkreise und Gemeinden in ihrer Arbeit zu unterstützen und Lösungen zu ermöglichen. Von 2000 bis 2007 hat Manfred Rekowski schon einmal in der rheinischen Kirchenleitung mitgearbeitet – als nebenamtliches theologisches Mitglied. Manfred Rekowski, Vater zweier erwachsener Kinder, ist seit 1980 mit Birgit Rekowski verheiratet.

Dr. Ellen Ueberschär

ist seit 2006 Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, dessen zentrales Büro in Fulda sitzt. Die 44-Jährige, verheiratet und Mutter einer Tochter, ist promovierte Pfarrerin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Zuvor durchlief sie berufliche Stationen als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philipps-Universität Marburg und an der Evangelischen Akademie Loccum als Studienleiterin für Theologie, Ethik und Recht.

Die gebürtige Ost-Berlinerin engagierte sich in der kirchlichen Jugendarbeit. Nach der Verweigerung eines Medizinstudiums durch die staatlichen Behörden absolvierte sie eine Ausbildung als Facharbeiterin für Datenverarbeitung. Nach ihrem Studium der Theologie in Berlin und Heidelberg legte Ellen Ueberschär 1995 das Erste Theologische Examen ab.

Als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes verfasste sie ihre Dissertation „Junge Gemeinde im Konflikt“, für die sie den Promotionspreis der Universität Marburg erhielt. Dr. Ellen Ueberschär war auch Mitglied von Landes- und EKD-Synode.

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 2. Oktober 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 2. Oktober 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 02.10.2012



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