Presbyterium
Bis hin zum Bau: Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Zündorf in Köln.
Die Gemeinde leitet sich also selbst, Kirche wird von unten her gebildet. Alle vier Jahre wählt die Gemeinde Menschen, die bereit sind, dieses schöne und verantwortungsvolle Ehrenamt auszuüben, zu Presbyterinnen und Presbytern. Gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern bestimmen sie über Prioritäten und Aufgaben, entscheiden über die Finanzen und Personal. Sie geben ihrer Gemeinde das Gesicht - auch in geistlicher Hinsicht, denn sie bestimmen (zum Beispiel) über die Gottesdienstordnung ihrer Gemeinde.
Presbyteriumssitzung: Viele Presbyter empfinden ihr Amt als Bereicherung.
Das Presbyterium ist also kein Aufsichtsrat oder Kuratorium, sondern ein Leitungsgremium, das seine Entscheidungen immer auch an geistlichen Kriterien orientiert: Dient es zum Guten? Baut es auf? Die Kriterien, die Paulus für die Entscheidung in Gewissensfragen nennt (1. Kor. 10, 23), gelten auch für die Beratungen im Presbyterium. Darum empfinden viele Presbyterinnen und Presbyter ihr Amt (bei allen Anforderungen und Anstrengungen, die damit verbunden sind) als Bereicherung.
Zur Stärkung der geistlichen und fachlichen Kompetenz der Gemeindeleitungen bietet die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) Fortbildung für Presbyterien an.
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