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6000 Presbyterinnen und Presbyter vor vierjähriger Amtszeit

Erste Hochrechnung zur Presbyteriumswahl: Wahlbeteiligung ist leicht gesunken

Pressemitteilung Nr. 39/2016 

Düsseldorf. „Aufkreuzen“ war in der Evangelischen Kirche im Rheinland angesagt: Unter diesem Motto standen die Presbyteriumswahlen 2016, die gestern stattfanden. Dabei haben knapp 98.000 Wahlberechtigte ihre Stimme abgegeben. Damit lag die Wahlbeteiligung bei rund 9,3 Prozent. Das sind die Ergebnisse einer ersten Hochrechnung, die das Landeskirchenamt aufgrund bislang eingegangener Ergebnisse aus den Gemeinden zwischen Niederrhein und Saarbrücken heute angestellt hat. Bei der letzten Presbyteriumswahl vor vier Jahren lag die Quote bei 10,5 Prozent.

In manchen der rheinischen Kirchengemeinden ist die turnusmäßige Presbyteriumswahl um ein Jahr verschoben worden, da sie eine Fusion vorbereiten oder weil sie noch nicht genug Kandidierende gewinnen konnten. Andere haben ihr Presbyterium vollständig beisammen, weil sie auf den Platz genau genug Presbyteriumsmitglieder gefunden haben. In anderen Kirchengemeinden ist nur in einzelnen Bezirken gewählt worden. Nach Angaben der Stabsstelle Strategisches Controlling im Landeskirchenamt liegt der hochgerechnete Anteil der Wahlbezirke, die eine Abstimmung durchgeführt haben, bei rund 40 Prozent. Damit bestätigen die Ergebnisse die Hochrechnungen vor der Wahl.

Die Wahlen waren zugleich eine Premiere: Das aktive Wahlrecht war erstmals inklusiv. Das bedeutet, dass Menschen, die zur Besorgung ihrer Angelegenheiten unter Betreuung stehen, mit abstimmen dürfen. Wahlberechtigt war, wer konfirmiert oder mindestens 16 Jahre alt ist. Insgesamt waren gestern gut eine Million Mitglieder der Evangelischen Kirche im Rheinland zur Wahl aufgerufen. Nach den für den 6. oder 13. März vorgesehenen Einführungen wird für rund 6000 Presbyterinnen und Presbyter die neue, vierjährige Wahlperiode beginnen.

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 15.02.2016



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