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Eins von 719: Presbyteriumssitzung in der Bonner Luther-Kirchengemeinde. ekir.de-Foto Martin Magunia Eins von 719: Presbyteriumssitzung in der Bonner Luther-Kirchengemeinde. ekir.de-Foto Martin Magunia

Presbyteriumswahlen 2016

Am Sonntag heißt es „Aufkreuzen“ zum Ankreuzen

Manche verschieben die Wahl um ein Jahr, weil sie eine Fusion vorbereiten oder weil sie noch nicht genug Kandidierende gewinnen konnten. Andere haben ihr Presbyterium vollständig beisammen, weil sie auf den Platz genau genug Presbyteriumsmitglieder gefunden haben. 

Dann gibt es Kirchengemeinden, in denen nur in einzelnen Bezirken gewählt wird. Und zu guter Letzt gibt es die Kirchengemeinden, die an diesem Sonntag, 14. Februar, regulär ihr Presbyterium, ihre Gemeindeleitung neu wählen.

Nach Angaben der Stabsstelle Strategisches Controlling im Landeskirchenamt liegt der hochgerechnete Anteil der Wahlbezirke, die eine Abstimmung durchführen, bei 40 Prozent.

„Aufkreuzen“ lautet das Motto der Presbyteriumswahlen 2016 in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Ankreuzen können die Gemeindemitglieder ihre Stimmzettel – per Briefwahl vorab oder in den gemeindlichen Wahllokalen am kommenden Sonntag.

6.000 Presbyteriumsmitglieder in der rheinischen Kirche

Die Wahlen sind zugleich eine Premiere: Das aktive Wahlrecht ist erstmals inklusiv. Das bedeutet, dass Menschen, die zur Besorgung ihrer Angelegenheiten unter Betreuung stehen, mit abstimmen dürfen. Wahlberechtigt ist, wer konfirmiert oder mindestens 16 Jahre alt ist. Insgesamt sind gut eine Million Mitglieder der Evangelischen Kirche im Rheinland zur Wahl aufgerufen. Nach den für den 6. oder 13. März vorgesehenen Einführungen wird für rund 6.000 Presbyterinnen und Presbyter die neue, vierjährige Wahlperiode beginnen.

Die Hochrechnung aus dem Landeskirchenamt besagt auch: Der Frauenanteil bei den Wahlvorschlägen liegt höher als der Männeranteil: 52,2 Prozent. Und: Zwei Drittel der bisherigen Presbyterinnen und Presbyter stehen bereit für die neue Amtszeit. Die Hochrechnung basiert auf Angaben aus 410 von 719 Kirchengemeinden.

Besondere Aktionen locken zu den Wahlurnen

Wo gewählt wird, wurden die Kandidierenden in den vergangenen Wochen in besonderen Veranstaltungen, Gemeindebriefen, Gemeinde-Homepages und Schaukästen vorgestellt. Viele Gemeinden trommeln am Sonntag für eine gute Wahlbeteiligung mit besonderen Aktionen. In Zülpich sind „kulinarische Aufläufe“ angekündigt.

In Bad Godesberg liest die Originalstimme von Ritter Rost, Fritz Stavenhagen. Die Gemeinde Widdert im Kirchenkreis Solingen lockt mit einem Musical-Gottesdienst zu den Wahlurnen. 

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ekir.de / neu / 12.02.2016



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