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Landessynode

Pressekonferenz zur Landessynode 2020 zum Reinklicken

Die Themen reichten von Diakonie bis zu einem Gesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Über die klickbaren Zitate gelangen Sie an die entsprechenden Stellen der Videoaufzeichnung.

Diakonie als Themenschwerpunkt

„Wir wollen Menschen, die in der Kirche Verantwortung haben, mit Menschen, die in der Diakonie tätig sind, zusammenbringen.“ Ziel sei es, für Diakonie zu motivieren und zu mobilisieren, begründete Präses Rekowski den Themenschwerpunkt Diakonie auf der Landessynode 2020.  

Zum Verhältnis von Juden und Christen

Vor 40 Jahren, im Januar 1980, hat die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland einen grundlegenden und für andere Landeskirchen beispielgebenden Beschluss „Zur Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden“ gefasst. Oberkirchenrätin Barbara Rudolph berichtete, wie die Synode an den Beschluss erinnern wird, und gab einem Ausblick auf  Veranstaltungen des kommenden Jahres. Die Kirchenleitung plane eine Tagung zum Thema Antisemitismus: „Wir müssen uns stark in die Antisemitismus-Debatte einmischen und klassisch antisemitische Vorstellungen entlarven.“

Gesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt

„Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland ist in Bezug auf sexualisierte Gewalt klar: Täter dürfen auf keinen Fall durch ihr Amt in der Kirche vor Strafe und Konsequenzen geschützt werden. Täter dürfen nicht durch ihre persönliche Bekanntschaft mit Entscheidungsträgerinen und Entscheidungsträgern auf allen kirchlichen Ebenen geschützt werden. Opfer nehmen wir ernst. Betroffenen hören wir zu. Gegen das Wegschauen gehen wir vor. Verharmlosung und Unwissen müssen wir vorbeugen.“ Vizepräses und Leiter der Personalabteilung Christoph Pistorius kündigt ein Gesetz an, das die Landessynode 2020 beschließen soll. „Es ist eine weitere Marke auf dem vor mehr als 15 Jahren von unserer Kirche eingeschlagenen Weg.“

Diakonie ist immer konkret, auf dem Dorf wie in der Stadt

Dem Schwerpunktthema Diakonie der Landessynode 2020 gab Thorsten Nolting, Vorstandsvorsitzender der Diakonie in Düsseldorf, bei der Pressekonferenz ein Gesicht. Seinen Zahlen und Fakten war jeweils ein Bibelwort aus dem Matthäus-Evangelium vorangestellt.     

Ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben: „In Düsseldorf muss niemand hungern“, sagte Nolting. Beispielhaft verwies er auf die beiden evangelischen Tafel-Ausgabestellen, die allein im Jahr 2018 16.700 Haushalte unterstützten, und drei Tagesstätten für Wohnungslose mit jeweils mehr als 2000 Kontakten im Monat.  

Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet: Sechs Fairhaus-Filialen und Düsseldorf und eine in Neuss bieten Lebensnotwendiges wie Kleidung zu erschwinglichen Preisen.  

Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht: In den acht Pflegeheimen der Diakonie in Düsseldorf sind Besuchsdienste aktiv. Auch die hospizliche Begleitung von Sterbenden ist sichergestellt. 

Fragen von Journalistinnen und Journalisten

Die abschließende Fragerunde für Journalistinnen und  Journalisten moderierte Pressesprecher Jens Peter Iven.

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ekir.de / Cornelia Breuer-Iff / Video: Marcel Kuß / 18.12.2019



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