Pressearchiv
  • Pressearchiv 2017
    mehr
  • Pressearchiv 2016
    mehr
  • Pressearchiv 2015
    mehr
  • Pressearchiv 2014
    mehr
  • Pressearchiv 2013
    mehr
  • Pressearchiv 2012
    mehr
  • Pressearchiv 2011
    mehr
  • Pressearchiv 2010
    mehr
  • Pressearchiv 2009
    mehr
  • Pressearchiv 2008
    mehr
  • Pressearchiv 2007
    mehr
  • Pressearchiv 2006
    mehr
  • Pressearchiv 2005
    mehr
  • Pressearchiv 2004
    mehr
  • Pressearchiv 2003
    mehr
  • Pressearchiv 2002
    mehr
  • Pressearchiv 2001
    mehr
  • Pressearchiv 2000
    mehr

Pressekontakt

Pressestelle
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 4562-373
Fax: 0211 - 4562-490
Mail pressestelle@ekir.de

> weitere Informationen

Predigt über Glaube, Gottvertrauen und Weltverantwortung

Radiogottesdienst mit dem Präses kommt am 1. Weihnachtstag aus Wuppertal

Pressemitteilung Nr. 196/2010

Achtung, Sperrfrist: 1. Weihnachtstag, 25. Dezember 2010, 10 Uhr! Es gilt das gesprochene Wort.

 

Weihnachten erinnert die Menschen daran, dass das Hören auf Gottes Wort und die Erwartung des Handeln Gottes ihnen Orientierung für ihr eigenes Leben und ihr Handeln verschafft. Das hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, in seiner Predigt am 1. Weihnachtstag in der Wuppertal verdeutlicht: „Wir feiern Weihnachten, weil wir glauben, dass Gott in Jesus Christus für uns Menschen gehandelt hat. Und das bleibt richtig, auch wenn für viele Menschen das Weihnachtsfest in Schenken und Beschenktwerden aufgeht und das Zusammenkommen als Familie im Vordergrund stehen“, sagte Schneider im Radiogottesdienst, der auf WDR 5 übertragen wurde. Präses Schneider weiter: „Und wir brauchen Weihnachten, weil wir wissen, dass Menschen-Wille und Menschen-Handeln allein in den Dunkelheiten dieser Welt nicht bestehen können.“

„Heb in den Himmel dein Gesicht“, heißt es im Lied „Das Volk, das im Finstern wandelt“, über das Schneider sprach. Wer sein Gesicht zum Himmel erhebe, begehe keine Weltflucht, unterstrich der Repräsentant von mehr als 2,82 Millionen Evangelischen im Rheinland: „Menschen wenden ihr Gesicht dem Himmel zu, um Gottes Wort zu lauschen und Gottes Handeln zu erwarten und auf diese Weise Kraft und Orientierung für das eigene Handeln zu erlangen. Doch im eigenen Handeln erlebten Menschen oft ihre Begrenztheit: Trotz aller Entwicklungszusammenarbeit sterben weltweit täglich 24.000 Kinder, weil ihnen sauberes Wasser und Nahrung fehlen. Trotz guten Willens erweisen sich die Menschen als unfähig, die zum Schutz des Klimas notwendigen Verträge auszuhandeln.“

In diese Begrenztheit hinein schaffe die Menschwerdung Gottes, die wir an Weihnachten feiern, Perspektiven: „Weil wir uns in diesen Dunkelheiten nicht mehr Gott-verlassen wähnen, können uns Ängste nicht lähmen und Niederlagen nicht entmutigen. Der Blick in den Himmel vermittelt uns die Perspektive des ewigen Gottesreiches. Und eben diese Perspektive verhindert es, dass wir verschreckt handlungs- und bewegungsunfähig im schwarzen Schatten des Todes hocken bleiben. Uns beflügelt die Gewissheit: So, wie Gott in Christus schon gekommen ist, so wird er auch wieder kommen.“

Hinweis an die Redaktionen: Das Predigtmanuskript erhalten Sie in der Anlage. Bitte beachten Sie die Sperrfrist und den Wortlautvorbehalt!

 

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 23. Dezember 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 23. Dezember 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf/Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 23.12.2010



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.