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Rainer Volz wurde heute aus dem Dienst verabschiedet

Leiter des Zentrums für Männerarbeit zieht an den Bosporus

Pressemitteilung Nr. 184/2010

Vom Rhein an den Bosporus: Rainer Volz, Leiter des Zentrums für Männerarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland, gibt seinen Posten auf, um nach Istanbul zu ziehen, wo seine Frau Pfarrerin der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in der Türkei wird. Heute Abend wird Volz im Düsseldorfer FilmFunkFernsehZentrum der rheinischen Kirche von seinem Dienst entpflichtet und verabschiedet.

Volz hat sich über die rheinische Kirche hinaus einen Namen gemacht: Er ist Co-Autor von großen wissenschaftlichen Männerstudien. „Männer im Aufbruch“ erschien 1998 und beschreibt, „wie Deutschlands Männer sich selbst und wie Frauen sie sehen“, so ihr Untertitel. „Männer in Bewegung” lautete zehn Jahre später die ebenfalls viel beachtete Folgeuntersuchung von Rainer Volz und Paul M. Zulehner. Neben diesen beiden großen Werken forschte und veröffentlichte Volz u.a. auch zu Fragen der Kirchenmitgliedschaft.

Geboren in Braunschweig, studierte Volz Soziologie, Politikwissenschaften, Geschichte und Philosophie in Freiburg und Bremen. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Volkswagenwerk an der Universität Bremen und der Studien- und Planungsgruppe der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Er hat beim Evangelischen Zentralinstitut für Fort- und Weiterbildung „Burckhardthaus“ und am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD in Bochum gearbeitet. Im Mai 2004 kam er dann zur rheinischen Männerarbeit.

Jürgen Rams übernimmt kommissarisch die Leitung

Volz habe seine Aufgabe „mit vollem Einsatz, mit sichtbarer Freude, aber auch mit hoher Belastung, die oft bis an die Grenze, manchmal auch über die Grenze dessen ging, was ein Mensch sich zumuten sollte“, ausgefüllt, so Dr. Sabine Zoske von der Abteilung Theologie und Diakonie im Landeskirchenamt. Im Blick auf die Zusammenarbeit hebt die Theologin, die die Entpflichtung vornimmt, u.a. gute Gespräche über die unterschiedliche Spiritualität von Männern und Frauen hervor, über die Behauptung der Position des vergleichsweise kleinen Verbands Männerwerk im Miteinander mit den zum Teil großen Frauenverbänden und im Gegenüber zur Landeskirche oder beispielsweise auch über das geplante Genderreferat und nicht zuletzt über die Männerstudien.

Neben dem Bedauern über den Weggang von Rainer Volz freue sie sich darüber, dass der pädagogische Referent im Zentrum für Männerarbeit, Jürgen Rams, nun die kommissarische Leitung des Zentrums übernimmt. Und dieser bezeichnet „Geschlechtergerechtigkeit, die ihren Namen verdient“, als Aufgabe der Männerarbeit. Rams zufolge hat Volz dazu beigetragen, der Männerarbeit ein neues Gesicht zu geben und sie aus der Ecke allzu forscher Forderungen einerseits und sich selbst genügender Männergruppen andererseits herauszuholen. „Es war nicht immer einfach, auf der einen Seite den Frauen zu signalisieren, dass wir ihre errungenen Rechte nicht streitig machen wollten, auf der anderen Seite aber die berechtigten Anliegen einer männerspezifischen Arbeit nicht einfach aufzugeben.“ Diese Anliegen wird Jürgen Rams nun weiterentwickeln.

Mehr zur Männerarbeit im Internet: www.maenner.ekir.de/maenner/

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 2. Dezember 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 2. Dezember 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 02.12.2010



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