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Gemeinsames Grußwort der Kirchen in NRW zum muslimischen Fastenmonat

Aufruf zur Zusammenarbeit bei sozialen und karitativen Angeboten

Pressemitteilung Nr. 111/2014

Die drei evangelischen Landeskirchen und fünf katholischen (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen haben sich zum muslimischen Fastenmonat Ramadan auch in diesem Jahr wieder mit einer gemeinsamen Grußbotschaft an die Muslime gewandt. Darin rufen sie dazu auf, die religionsübergreifende Zusammenarbeit in sozialen und gemeinnützigen Bereichen zu verstärken.

„Es ist gut, darüber nachzudenken, wie Wohlfahrt und Hilfsdienste in Deutschland um die Mitwirkung von muslimischer Seite bereichert werden und neue und alte, christliche und islamische Angebote einander sinnvoll ergänzen und miteinander kooperieren können – zum Wohl aller Menschen“, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Schreiben. Die Kirchen sähen sehr deutlich den Bedarf an Begleitung, Lebenshilfe und Sozialberatung für muslimische Gläubige. Denn die gesellschaftliche Entwicklung zu wachsender Mobilität und kleiner werdenden Familien gehe auch an Musliminnen und Muslimen nicht vorbei und schaffe neue Herausforderungen. Die karitativen Angebote der Kirchen stünden selbstverständlich allen Menschen offen. Es sei jedoch „im Interesse der Rat- und Hilfesuchenden, wenn sie Angebote vorfinden, die auf ihren eigenen religiösen Bedürfnissen und Traditionen beruhen und diese in ihre Arbeit zu integrieren wissen. Die Kirchen unterstützen Ihren Wunsch, die karitative Landschaft Deutschlands um den islamischen Beitrag zu erweitern und zu bereichern.“

Die acht Unterzeichner des „Ramadan Mubarak“ („Gesegneter Ramadan“) überschriebenen Grußwortes sind Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche), Erzbischof Hans-Josef Becker (Erzbistum Paderborn), Bischof Dr. Felix Genn (Bistum Münster), Diözesanadministrator Prälat Dr. Stefan Heße (Erzbistum Köln), Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen), Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff (Bistum Aachen), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen) und Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland).

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 30. Juni 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 1. Juli 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressstelle / 01.07.2014



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