Pressearchiv
  • Pressearchiv 2017
    mehr
  • Pressearchiv 2016
    mehr
  • Pressearchiv 2015
    mehr
  • Pressearchiv 2014
    mehr
  • Pressearchiv 2013
    mehr
  • Pressearchiv 2012
    mehr
  • Pressearchiv 2011
    mehr
  • Pressearchiv 2010
    mehr
  • Pressearchiv 2009
    mehr
  • Pressearchiv 2008
    mehr
  • Pressearchiv 2007
    mehr
  • Pressearchiv 2006
    mehr
  • Pressearchiv 2005
    mehr
  • Pressearchiv 2004
    mehr
  • Pressearchiv 2003
    mehr
  • Pressearchiv 2002
    mehr
  • Pressearchiv 2001
    mehr
  • Pressearchiv 2000
    mehr

Pressekontakt

Pressestelle
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 4562-373
Fax: 0211 - 4562-490
Mail pressestelle@ekir.de

> weitere Informationen

Landeskirchen und Diakonie beteiligen sich an Wochen gegen Rassismus

Rassistischen Umtrieben und Diskriminierung konkret wehren

Pressemitteilung Nr. 34/2011

Ein Schwarzer wird wegen seiner Hautfarbe nicht in die Diskothek eingelassen. Ein Bewerber mit arabisch klingendem Nachnamen erhält keinen Wohnbesichtigungs-termin. Beispiele für Diskriminierung und Rassismus im Alltag gibt es viele. Zu viele: Die drei evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen und deren Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) unterstützen die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ 2011 und teilen das Anliegen, rassistischen Umtrieben zu wehren. Zugleich ermuntern sie Kirchenkreise, Kirchengemeinden und Gemeindegruppen, sich an den Wochen gegen Rassismus zu beteiligen. Die Wochen stehen unter dem Motto „alle anders – alle gleich“ und finden vom 14. bis 27. März statt.

Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Lippische Landeskirche engagieren sich für die Wochen ideell und finanziell. Neben der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) beteiligen sich zahlreiche zivilgesellschaftliche und religiöse Organisationen als Kooperations-partnerinnen. Zuletzt fanden bundesweit knapp tausend Veranstaltungen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus statt. Zur Vorbereitung gibt es Plakate und Unterrichtsmaterialien.

Minarett-Verbot in der Schweiz, Deportation von Roma in Frankreich, Erstarken der islamfeindlichen PVV in den Niederlanden: Im Materialheft nennt die ehemalige Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süßmuth diese Beispiele und klagt, „dass Rassismus viele Gesichter hat“. Gegen die „vielen besorgniserregenden Entwicklungen“ auch in Deutschland böten die Internationalen Wochen gegen Rassismus Gelegenheiten zu inhaltlicher Debatte über fremdenfeindliche und rassistische Vorurteile und Ausgrenzungen, ihre Wirkmechanismen und den Umgang mit ihnen. Zahlreiche Aktionen, unter anderem von evangelischer Seite, kann man auf der Website zu den Wochen bereits abrufen: www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

 

Hinweis: Diese Pressemitteilung wird zeit- und textgleich von den drei Landeskirchen und ihrer Diakonie verbreitet. Etwaige Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 10. März 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 10. März 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 10.03.2011



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.