Aufruf

In großer Sorge um Flüchtlinge und Asylsuchende

Die rheinische Ökumene-Chefin, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, gehört zu den Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern des Aufrufs „Rassistischen Kampagnen gegen Flüchtlinge und Asylsuchende entgegentreten!“

Aggressive Proteste vor Flüchtlingsunterkünften und politisch rechte und rassistische motivierte Gewalttaten sind die Anlässe für den Aufruf, der sich an die Politik wendet. Die Forderung der Unterzeichnenden: Flüchtlinge schützen, sie nicht zur Zielscheibe rassistischer Hetze werden lassen. „Die Täterinnen und Täter dürfen nicht durch populistische Äußerungen in der politischen Mitte ermutigt werden“, heißt es weiter mahnend. Die Ausgrenzung von Flüchtlingen und Asylsuchenden müsse beendet werden. Stattdessen solle ein gesellschaftliches Klima des Willkommens geschaffen werden.

Konkreter wirbt der Aufruf für ein Recht auf dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden – in menschenwürdigen Wohnungen statt Massenunterkünften in Baracken und Containern. Außerdem wird ein Recht auf Bewegungsfreiheit und die Abschaffung der Residenzpflicht gefordert. Und: Flüchtlinge und Asylsuchende sollen ohne Benachteiligungen Zugänge zu Bildung, Beschäftigung und Sozialleistungen haben. Der u.a. von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und dem Referat Menschenrechte und Migration im EKD-Kirchenamt initiierte Aufruf verweist auch auf das Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche: „Rassismus entsteht im Kopf, Offenheit auch“. 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Sonntag, 15. September 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Sonntag, 15. September 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 15.09.2013



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