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Reformationstag: prominente Prediger, originelle Gestaltungen

Vizepräses: Zur Reformation gehört die radikale Botschaft von der Rechtfertigung

Pressemitteilung Nr. 167/2010

Zu Reformation und Reformationstag gehört eine radikale Botschaft, sagt die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber. Der Reformationstag ist ein wichtiger Tag für evangelische Christen und Gemeinden. An diesem Tag singen wir alte und neue Glaubenslieder und hören auf Bibeltexte, die uns an das Fundament unseres christlichen, aber besonders unseres protestantischen Glaubens führen“, so die Theologin. Die Herausforderung sei, „das, was dieses Fundament bildet, für uns heute lebendig zu machen“. Zu diesem Fundament gehörten die Aussagen über Sünde und Rechtfertigung. 

Bosse-Huber: „Für Martin Luther veränderte sich sein Glaubensgebäude von Grund auf, als er die Entdeckung machte, dass die Bibel von der Rechtfertigung allein aus Glauben spricht. Das bedeutet, dass da, wo wir Menschen von Gott getrennt sind und auch die Beziehungen zu anderen Menschen unterbrochen sind, Gottes Liebe es ist, die uns rettet - und nichts, was wir selbst tun oder bezahlen könnten. Die Botschaft der Rechtfertigung ist radikal: Wenn wir uns selbst im Tiefsten für unannehmbar halten, nimmt Gott uns dennoch an."

 

Eine musikalische Uraufführung, prominente Prediger, originelle Gestaltungen: Die Reformationsfeiern und -gottesdienste im Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland am kommenden Sonntag, 31. Oktober, sind vielfältig. Eine (unvollständige) Sammlung:

Er ist der Autor von "Schwarzbrot-Spiritualität", Witwer von Dorothee Sölle und - das ist allerdings lange her - ehemaliger Benediktinermönch: Der Theologe Fulbert Steffenskyist zu Gast bei der zentralen Reformationsfeier in Bonn. Das Motto der Feier lautet "Denk mal nach, Mensch!", gemeint ist das Thema Reformation und Bildung. Die musikalische Gestaltung der Bonner Reformationsfeier übernimmt die Kantorei der Kreuzkirche, geleitet von Sebastian Breuing, die Orgel spielt Stefan Horz. Die liturgische Leitung liegt bei Superintendent Eckart Wüster. Die Feier findet in der Kreuzkirche in Bonn statt, Kaiserplatz, Beginn 19.30 Uhr.

In Düsseldorf heißt das Motto der zentralen Reformationsfeier in der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz, "Das Leben als fröhliche Schule?" Die Reformationsfeier, zu der der Kirchenkreis Düsseldorf und die Evangelische Stadtakademie Düsseldorf einladen, beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, die Predigt hält Pfarrerin Dr. Gabriela Köster von der Stadtakademie. Zum anschließenden Empfang gehört ein Podium zum Melanchthon-Jahr, das der Düsseldorfer Superintendent Ulrich Lilie moderiert. Auf dem Podium, das nach Bildungsanspruch und Bildungsimpetus von Reformation und Protestantismus fragt: chrismon-Chefredakteur Arnd Brummer, die Theologie-Professorin Athina Lexutt und Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates.

Prof. Dr. Wolfgang Huber, der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende, ist der Prediger im zentralen Reformationsgottesdienst in der Salvatorkirche in Duisburg, Burgplatz. "Wir sind so frei... befreit durch Glauben", lautet das Motto, das den Reformationsgottesdienst und die Predigt einbindet in die Jubiläumsfeiern "Wir sind so frei" zur 400. Wiederkehr der 1. Reformierten Generalsynode in Duisburg 1610. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr.

Ganz im Zeichen der Kulturhauptstadt Ruhr2010 steht die Reformationsfeier in Essen. Sie ist ein Konzert, ihr Titel lautet: "Von der Freiheit der Musik. Das Erbe des Protestantismus in der Musikgeschichte Europas". Zugleich ist sie der Höhe- und Schlusspunkt des Kulturhauptstadtprogramms der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen. Zunächst gibt es auf dem Vorplatz der Philharmonie die Aufführung des Stückes "HD für 9 Harley Davidson" von Dieter Schnebel, ein Stück für neun Harley-Davidson-Motorräder, Trompete und Synthesizer. In der Philharmonie dann, Beginn 18 Uhr, erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Hermann Schein, Arnold Schönberg, Johann Walter, Johannes Brahms und noch einmal Dieter Schnebel. Im zweiten Teil erklingt die Uraufführung des Sinfonischen Gedichtes für Orchester "Ein feste Burg" von EnJott Schneider. Das Werk ist ein Kompositionsauftrag des Kirchenkreises Essen für diesen Anlass. Zum Schluss wird Felix Mendelssohn Bartholdys Sinfonie "Reformation" gespielt. Für die rheinische Kirche ist Oberkirchenrat Klaus Eberl mit dabei. Die Ansprache hält der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber.

Die Professorin für christliche Publizistik, Johanna Haberer, hält die Predigt in der Reformationsfeier des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region. In der Trinitatiskirche, Filzengraben, Beginn 18 Uhr, wird sie über "Streitbaren Protestantismus" sprechen. Die musikalische Gestaltung übernehmen der Kleine Chor Köln und das Consortium Musica Sacra unter der Leitung von Andreas Meisner sowie an der Orgel Johannes Quack.

Die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber, predigt im Reformationsgottesdienst in der Evangelischen Hauptkirche in Mönchengladbach-Rheydt. Beginn: 10.30 Uhr.

Am Reformationstag wird der Gottesdienst aus der Konstantin-Basilika in Trier live im Deutschlandfunk übertragen. Die Sendung beginnt um 10 Uhr. In der Dialogpredigt werden Pfarrer Thomas Luxa und Pfarrer Guido Hepke über den Reformator Philipp Melanchthon sprechen. Eine Schülergruppe des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Schweich wird eine Sprechmotette über Melanchthon zu Gehör bringen. Die weitere musikalische Gestaltung übernehmen Kantor Martin Bambauer und der Caspar-Olevian-Chor. Sie lassen Chor- und Orgelwerke aus der Reformationszeit erklingen. Wer am Gottesdienst teilnehmen möchte, muss bis 9.45 Uhr in der Basilika sitzen.

Das WDR2-"Hör mal" am Reformationstag kommt von Vizepräses Petra Bosse-Huber. Beginn: 7.45 Uhr.

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 27. Oktober 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 27. Oktober 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 27.10.2010



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