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Indonesien

Bauern aus der Haft entlassen, Sorge um Regenwald dauert an

Gute Nachricht aus Indonesien: Auch die zweite Hälfte der verhafteten Weihrauchbauern aus Pandumaan und Sipituhuta ist freigelassen worden.

Das Asienbüro der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) berichtet, dass die 16 Weihrauchbauern freikamen, nachdem ihre Familien für sie gebürgt haben. 14 Tage waren sie in der Provinz-Polizeistation inhaftiert. Nun seien sie auf dem Weg nach Hause in ihre Dörfer, begleitet von Anwälten, meldet die „Gruppe der solidarischen Anwälte für die Opfer von Toba Pulp Lestari“ (Tamak TPL).

Ihre direkten Unterstützer danken für die weltweite Unterstützung. In den vergangenen Tagen waren ja Bittschriften unterzeichnet, Briefe an die lokalen Behörden verschickt und Demonstrationen in Doloksanggul, Medan und Jakarta organisiert worden. Wie die Sprecherin des Partnerkirchenkreises Krefeld-Viersen, Bettina Furchheim, berichtet, haben rund 26.000 Menschen die Protestaktion des Vereins "Rettet den Regenwald" für die inhaftierten Bauern unterstützt.

Zugleich weisen die Beteiligten darauf hin, dass noch "große Aufgaben" anstehen. Die Bauern könnten in naher Zukunft mit Prozessen konfrontiert werden. Außerdem - erinnert das VEM-Asienbüro - hat Toba Pulp Lestari nicht mit dem Abholzen des Regenwalds aufgehört.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 11. März 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 11. März 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 11.03.2013



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