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Rheinische Kirche unterstützt neue Kampagne / Start am 10. Dezember

Vereinte Evangelische Mission: „Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht“

Presseinformation Nr. 186/2010

Religiöse Szenen auf buntem Glas: Von Kirchenfenstern kennt man solche Darstellungen. Aber jüdische und islamische, hinduistische und buddhistische Motive in solchen Fenstern sind ungewöhnlich. Die neue Menschenrechtskampagne der Vereinten Evangelischen Mission mit Sitz in Wuppertal (VEM) zeigt aber Motive aus allen Religionen nebeneinander – und verwirrt damit bewusst auf den ersten Blick. Auf den zweiten wird aber klar: Hier geht es um Religionsfreiheit. Heute stellte die VEM die Aktion in Düsseldorf gemeinsam mit der Evangelischen Kirche im Rheinland und im Beisein von Dr. Heiner Bielefeldt, Sonderberichterstatter für Religions- und Glaubensfreiheit des UN-Menschenrechtsrats, vor – zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember läuft die Kampagne dann offiziell an.

Die Vereinte Evangelische Mission wirbt für Religionsfreiheit – was erst einmal ungewöhnlich klingt, ist für VEM-Vorstandsmitglied Dr. Jochen Motte ein wichtiges Anliegen: „Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, und deshalb müssen wir es als Kirchengemeinschaft uneingeschränkt verteidigen.“ Die Religionsfreiheit müsse für alle Religionen und überall auf der Welt gleichermaßen gelten, sagt Motte. Anlass zur Sorge gebe es an vielen Stellen: „In Indonesien berichten unsere Mitgliedskirchen von Angriffen islamistischer Gruppen auf Christen und ihre Kirchen. Aber auch in Europa ist zu sehen, dass die Religionsfreiheit nicht überall als selbstverständlich angesehen wird: Zeichen dafür sind zum Beispiel das Minarettverbot in der Schweiz oder die Diskussion um das Tragen religiöser Symbole in der Öffentlichkeit.“ Fundamentalistischen Tendenzen, die andere Religionen diskriminieren, müsse man entgegentreten, so Motte.

UN-Sonderberichterstatter begrüßt die Initiative

UN-Sonderberichterstatter Professor Dr. Heiner Bielefeldt begrüßte die Kampagne: „Es ist wichtig, dass die Religionsfreiheit als Menschenrechtsanspruch auch von den Religionsgemeinschaften Unterstützung erfährt. Das ist ja keineswegs überall der Fall.“

Die VEM und die Evangelische Kirche im Rheinland treten gemeinsam dafür ein, das Menschenrecht auf Religionsfreiheit durchzusetzen und zu sichern. Beide Institutionen engagieren sich in Deutschland und international im interreligiösen Dialog für Frieden und Gerechtigkeit. Religionsfreiheit als ein Menschenrecht muss überall auf der Welt gelten und ist nicht verhandelbar“, unterstrich Kirchenrat Pfarrer Rafael Nikodemus für die Evangelische Kirche im Rheinland: „Deshalb sind wir dankbar für die hohen Standards von Religionsfreiheit bei uns in Deutschland, die allen Religionen und natürlich auch dem Islam gilt. Zugleich sind wir solidarisch mit Menschen in anderen Teilen der Welt, deren Religionsfreiheit bedroht ist. Das schließt unser Engagement für bedrängte Christinnen und Christen in aller Welt ein.“

Materialien wie Plakate, Broschüren oder Postkarten zur Kampagne sind bei der VEM zu bestellen, Telefon 0202 89004-142 oder per E-Mail: jpic@vemission.org. Mehr Informationen zu der Kampagne gibt es auch im Internet unter www.vemission.org.

Die Vereinte Evangelische Mission ist eine internationale Gemeinschaft von 34 Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Von Anfang an hat die VEM ein ganzheitliches Missionsverständnis verfolgt: Zur Verkündigung des Evangeliums gehört deshalb auch, die Lebensumstände notleidender Menschen zu verbessern und für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 3. Dezember 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 3. Dezember 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf/Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 03.12.2010



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