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Barbo Rönsch-Hasselhorn Barbro Rönsch-Hasselhorn ist Referentin in der neuen Evangelischen Arbeitsstelle für Fundraising und Fördermittelpolitik der Europäischen Union.

Fördermittel

Projekte, die anregen und motivieren

Wer kennt sich aus im Geflecht der EU-Fördermittel? Wie finden zukunftsorientierte Projekte eine sichere Finanzierung? Eine neue Arbeitsstelle der rheinischen Kirche bietet jetzt Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen Hilfen dazu.

Barbro Rönsch-Hasselhorn ist Referentin in der neuen Evangelischen Arbeitsstelle für Fundraising und Fördermittelpolitik der Europäischen Union (EU). Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland, um Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen über Förderprogramme des Bundes, der Länder und der EU zu informieren sowie bei der Antragstellung und Umsetzung von Projekten zu unterstützen.

Die gebürtige Kölnerin Rönsch-Hasselhorn hat Volkswirtschaftslehre und Diplom-Pädagogik studiert. Sie arbeitete unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Freiburg sowie als Projektberaterin im Wuppertaler Büro für Forschung, Entwicklung und Evaluation. Berufsbegleitend hat sie sich zur EU-Fundraiserin qualifiziert.

Kirchlicher Fundraisingtag in Dortmund

Beim 2. Fundraisingtag der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche gehört Rönsch-Hasselhorn zu den fachkundigen Referenten. Der Tag findet am Mittwoch, 24. September, in den Räumen der Bank für Kirche und Diakonie in Dortmund statt. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Fördermöglichkeiten für kirchliche Projekte, die EU, Bund, Länder und Soziallotterien bieten. Daneben geht es unter dem Motto "Zeitspenden sind unbezahlbar" um die Frage, wie sich Ehrenamtliche für die Arbeit in Kirche und Diakonie gewinnen lassen.

Barbro Rönsch-Hasselhorn wird bei der Tagung unter anderem über den Europäischen Sozialfonds und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Nordrhein-Westfalen sprechen. Dabei will sie auch erläutern, dass diese Strukturfonds künftig noch stärker über die Kommunen realisiert werden. In vielen Städten gebe es bereits Stellen, die hierzu informieren und beraten, so die Fundraiserin.

Kooperationen werden wichtiger

„Wesentlich für eine Förderung ist die Projektidee und ihre Abstimmung auf ein Förderprogramm, also die politische Zielsetzung“, sagt Rönsch-Hasselhorn. In Zukunft würden dabei Kooperationen mit anderen Organisationen wichtiger. Die Größe einer Einrichtung spiele nur insofern eine Rolle, als die Antragstellung oder Beteiligung an einem Förderantrag Personal erfordert.

„Der Gedanke ,zu klein, zu unbedeutend‘ versperrt zu leicht die Suche nach Möglichkeiten, und das ist schade“, betont die Referentin. „Wir hoffen, dass wir in Zukunft noch mehr Beispiele für umgesetzte, öffentlich geförderte kirchliche Projekte finden, die anregend sind und motivieren.“ Sie sichtbar zu machen, ist auch ein Ziel der Tagung in Dortmund. Eine Teilnehmerbefragung soll dabei helfen.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 17. September 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 19. September 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / rtm / 19.09.2014



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