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Duisburger Salvatorkirche Die Duisburger Salvatorkirche wurde erstmals in einer Urkunde von 1316 erwähnt.

Festprogramm und Sanierung

Kirchenkreis Duisburg feiert 700 Jahre Salvatorkirche

"Denk mal anders" lautet das Motto des Kultur- und Festtagsprogramms, mit dem der Evangelische Kirchenkreis Duisburg im kommenden Jahr das 700. Jubiläum der Salvatorkirche feiert. Insgesamt sind 40 Veranstaltungen geplant, kündigte Pfarrer Stephan Blank an.

Höhepunkte sind laut Blank ein Gastspiel der Duisburger Philharmoniker im Juni und das Adventskonzert der Wiener Sängerknaben im Dezember 2016. Die Philharmoniker verzichten zugunsten der Renovierung der gotischen Kirche auf ihre Gage.

Nikolaus Schneider kommt als Gastredner

Der Festakt findet am 23. Juni statt, dem Datum, an dem eine Urkunde von 1316 die Salvatorkirche erstmals erwähnt. Gastredner wird dann der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider sein. Mit dem Motto "Denk Mal Anders" wolle man "die Kirche einmal anders denken", sagte Pfarrer Blank. So werden sich im Laufe des Festjahres auch Künstlergruppen und Schulklassen mit dem historischen Gebäude auseinandersetzen.

Die spätgotische Salvatorkirche in der Duisburger Innenstadt mit ihrem helmlosen Turm ist eines der ältesten und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Wahrzeichen Duisburgs. Auch in Werbeflyern der Stadt taucht die Kirche in der Skyline auf. "Die Salvatorkirche ist prägend für die Stadt. Sie hat für die Bürgergesellschaft eine hohe Bedeutung", betonte der Duisburger Superintendent, Armin Schneider. Die Kirche sei auch ein Ort der Begegnung. Dort halten Prominente Kanzelreden, hier fand der Trauergottesdienst nach dem Loveparade-Unglück statt.

Umfangreiche Sanierung im Festjahr

Begleitet wird das Festjahr von einer gemeinsamen Ausstellung mit den Stadthistorischen Museum. Unter dem Motto "Die ganze Welt in Gottes Hand" werden Exponate aus der Kirche und Museen zu sehen sein. Darunter auch die Salvatorstatue, die inzwischen in einer katholischen Kirche im Rheinland steht, und ein Epitaph, eine Gedenkplatte aus der Salvator-Kirche selbst.

Während des Festjahres wird die Kirche umfangreich saniert. So wird ein Gerüst am Kirchturm angebracht und von oben beginnend werden die Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Rund 2,6 Millionen Euro veranschlagt der Kirchenkreis für die Renovierung. Die Hälfte des Geldes kommt vom Bund. Der Rest soll über Spenden, aus Eigenmitteln und Stiftungszuwendungen finanziert werden.

 

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ekir.de / epd-west / 03.12.2015



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