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Oberkirchenrat Klaus Eberl Oberkirchenrat Klaus Eberl

Landessynode 2014

In der Schulwahl nicht verunsichern lassen

Dieser Tage laufen die Anmeldungen zu den (weiterführenden) Schulen, auch in den Schulen der rheinischen Kirche. Drei Fragen an den Bildungschef der EKiR, Oberkirchenrat Klaus Eberl.

Was bedeuten die Sparbeschlüsse, die die Landessynode heute gefasst hat, für die zehn Schulen in Trägerschaft der Evangelischen Kirche im Rheinland? Mancherorts geht die Angst um, dass jetzt die rheinische Kirche ihre Schulen dichtmacht.

Alle Arbeitsfelder unserer Kirche müssen ihren Beitrag zu den notwenigen Einsparungen leisten, auch die Schulen. Aber über Schulschließungen wird zurzeit gar nicht diskutiert. Die Schließung einer Schule wäre ohnehin ultima ratio. Jetzt geht es um Kostenreduzierung, um nichts anderes.

Wie wollen Sie die Kosten reduzieren?

Einen erheblichen Beitrag dazu leisten wir dadurch, dass wir die Trägerschaft eines unserer Internate abgeben. Außerdem werden für unsere Schulen Sachkostenbudgets eingeführt. Die Schulstiftung wirbt verstärkt bei Eltern, Freunden und Ehemaligen, um die Kirche in ihrer Schulträgerschaft finanziell zu unterstützen. Überdies führt G8 an unseren Gymnasien in NRW dazu, dass eine Jahrgangsstufe wegfällt. Das führt auf Sicht auch zu einem geringeren Personalbedarf.

Was sagen Sie Eltern, die angesichts der Synodenbeschlüsse verunsichert sind, ob sie ihr Kind überhaupt noch an einer der kirchlichen Schulen anmelden sollen?

Unsere Schulen haben hohe Qualität und evangelisches Profil. Sie sind und bleiben ein guter Ort zum Lernen. Also lassen Sie sich nicht in Ihrer Schulwahl verunsichern! Die evangelische Kirche ist sich ihrer Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder bewusst.

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ekir.de / jpi / 20.01.2014



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