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Präses Manfred Rekowski ruft die Gemeinden zur Teilnahme auf

Flugzeugabsturz: Rheinische Kirche beteiligt sich morgen an der Schweigeminute

Pressemitteilung Nr. 68/2015

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Manfred Rekowski hat die Gemeinden in seiner Landeskirche gebeten, sich am morgigen Donnerstag, 26. März 2015, an der Schweigeminute zu beteiligen, zu der die nordrhein-westfälische Landesregierung angesichts des Absturzes des Germanwings-Flugzeugs in Südfrankreich für 10.53 Uhr aufgerufen hat. Zu dieser Uhrzeit war der Airbus am Dienstag mit 150 Menschen Bord vom Radar verschwunden. Auch in der Evangelischen Kirche von Westfalen und in der Lippischen Kirche wird zur Teilnahme aufgerufen.
„Sofern Sie zu dieser Zeit Ihre Kirche für eine (stille) Andacht öffnen, können auch die Glocken geläutet werden“, schreibt Präses Rekowski an die rheinischen Pfarrerinnen und Pfarrer und die Gemeinden: „Wir nehmen sehr deutlich wahr, dass es vielen Menschen ein großes Bedürfnis ist, ihre Betroffenheit und ihr Entsetzen über den Flugzeugabsturz in Südfrankreich vor Gott zu bringen.“
Schon früher am Tag hatte der Präses mit einem Textvorschlag zum Gebet aufgerufen:

Gebet angesichts des Absturzes von Flug 4U9525

Von jetzt auf gleich
aus dem Leben gestürzt.
Kinder, Jugendliche, Erwachsene – Menschen.
Ihre Zukunftspläne: vernichtet.
Ihre Träume: zerplatzt.

Wie groß muss das Leid derer sein,
die auf sie gewartet haben und es nicht fassen können.
Ihre Tränen: Wer kann sie trocknen?
Ihre Trauer: Wer will sie stillen?

Wir fühlen uns hilflos, Gott!
Wir können nichts tun,
nichts für die Toten,
nicht viel für die Trauernden
und auch nicht viel für uns
in unserer eigenen Angst.

Auch wir hätten in dem Flugzeug sitzen können
oder ein Mensch, der zu uns gehört.

So zerbrechlich ist das Leben, Gott,
so abgründig der Tod.
Wir durchschauen die Nacht der Trauer nicht.

Doch mitten im Dunkel hilf uns hoffen:
Hoffen auf Leben für die Toten.
Hoffen auf Trost für die, die jetzt weinen.
Hoffen auf Kraft für die, die ihnen zur Seite stehen.

Gott, wir flehen dich an:
Weiche nicht von unserer Seite!
Erbarme dich unser!

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 25.03.2015



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